Waldbewohner

Baumstamm mit Moos bedeckt und einem Ast als Minitroll

Als mir die vielen Bäume und Blätter und Blätter und Bäume im Wald der Glindower Alpen etwas langweilig wurden, habe ich versucht Lebewesen im Wald zu finden. Aber natürlich nicht so offensichtliche wie Käfer, die kommen später noch dran, sondern eher so geheime Wesen, die man nicht gleich entdeckt und die man nur mit Glück findet. Das Tier auf dem Aufmacherfoto muss eine Art verwunschenes Einhorn oder ein Troll mit Nasenpickel sein. Versteckt im Wald unter Moos schaut nur ab und an die Nase raus. Gefunden habe ich auch noch eine Art Mooskrokodil, ein verholzter Bär und ein Drache, wo nur das Auge auf ein Wesen hinweist.

FANTAsie

Fantawerbung in Berlin ergänzt um politischen Spruch

An dieser Wand fahre ich täglich mit der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit vorbei und jedes Mal habe ich mir gesagt: Steig aus und mach ein Foto, wer weiß, wie lange diese Kombination noch dort zu sehen ist. Gedacht, getan. Nun habe ich es für die Nachwelt gespeichert und die FANTAsie ist für alle Zeiten gerettet. Zumindest die an der Wand. Die Fantasie der politisch Verantwortlichen in Berlin für eine lebendige Stadtgestaltung bleibt doch arg überschaubar.

Abenteuerspielplatz Berlin – Natur

Abwurf vom Twister - Foto: h|bAbwurf vom Twister – Foto: h|b
Da kann man sich noch so schöne Spielplätze ausdenken, um die Kinder zu bespaßen, aber manchmal bietet das Vorhandene zusammen mit ein wenig Phantasie durchaus auch genug Spielanreiz. Nicht dass die Spielplätze und Spielgeräte am neuen Park am Gleisdreieck nicht genug bieten. Die chaotisch anmutende Verwendung von Holzblöcken regt zum balancieren und klettern an, die riesigen Schaukeln am Weg, lassen einen fast bis in den Himmel schaukeln und sich auf dem Twister zu halten, bedarf einer guten Körperbeherrschung.
Ein echtes Steckenpferd für Denise - Foto: h|b Ein echtes Steckenpferd für Denise – Foto: h|b
Aber trotzdem ist es dann ein Baum, der uns – trotz leichten Regens – länger im Park hält als geplant. Ein verwildertes Gelände direkt neben dem großen Abenteuerspielplatz beherberg einen alten Baum, der seine dicken, knorrigen Äste dicht über dem Boden klettergerecht entlangwachsen lässt. Einer der Astenden endet wippend gut einen Meter über dem Boden und eignet sich in den Augen von Denise hervorragend als Pferd. Man kann es reiten, striegeln, an der Trense herumführen und auch hin und wieder mit Blättern füttern. Nach drei gewonnen Rennen mit Jockey Denise und Jessica dem Vollblüter war es dann aber genug. Nur mit meinem Versprechen, ab und an mal nach Jessica zu sehen, konnte ich sie loseisen, um das nächste Abenteuer in Berlin zu suchen.
Pferde brauchen Zuwendung - Foto: h|bPferde brauchen Zuwendung – Foto: h|b