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Strandhafer

Wie wichtig die Befestigung der Dünen am Warnemünder Strand sind, hat sich vor 14 Tagen gezeigt, als die Ostsee wider Erwarten, statt 1.20 stolze 2 Meter anstieg. Der wirklich große Strand war bis zu den Dünen mit Wasser gefüllt. Der Strandhafer ist einer der Garanten dafür, das der Sand sich verfestigt und auch bei starkem Wind oder Sturm nicht verweht wird. An der Nordsee ist das so wichtig, dass es bei Strafe verboten ist, solche Bereiche zu betreten. Ganz so streng ist es hier nicht, allerdings verhält sich die Ostsee, von einigen Wetterphänomenen abgesehen, auch nicht ganz so wild wie die rauere Nordsee. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt.

Fantastillionen Sandkörner

Sand, nichts als Sand, soweit das Auge reicht. Ab und an glaubt man in der flimmernden Hitze Kamele über den Kamm ziehen zu sehen, aber dann sind es doch nur einsame Gestalten, langsam ausschreitend auf der Suche nach der nächsten Oase.

Okay, das war jetzt leicht übertrieben, aber mit 135 Hektar Fläche, geschätzten 60 Millionen Kubikmetern Sand, fast drei Kilometern Länge und einer Höhe von 120 Metern ist sie schon ein imposanter Sandhaufen, die „Dune du Pyla“ in der Bucht von Arcachon. Von der Meerseite steigt sie relativ leicht an, zum Wald hingegen fällt sie mit 40% extrem steil ab. Durch die Thermik ist sie auch ein Eldorado für Paraglider.

Paraglider im Sonnenuntergang - Foto: h|b
Paraglider im Sonnenuntergang – Foto: h|b

Sandrobbe

Ich hatte es ja in einem vorherigen Beitrag schon erwähnt, ich war zu Besuch bei den Kegelrobben und Seehunde auf der Helgoländer Düne. Wir waren dort mit einer „Rangerin“ die uns vor dem Spaziergang noch mal eindringlich die 30 Meter Regel ans Herz legte. Das ist der Abstand den die Menschen zu den Tieren einhalten sollen. Sandrobbe weiterlesen