Spiegelfolien an 562 Birken – Foto: h|b Olympus -OM-D E-M5 / 40-150mm / 1/100 / f10 / ISO 400
Wenn ich morgens vor der Arbeit noch eine kleine Schleife durch den Park am Nordbahnhof drehe, funkeln mich die Birken im kleinen Wäldchen rechts des Weges in der aufgehenden Morgensonne an. Es glitzert wie Lametta an den doch gerade erst entsorgten Weihnachtsbäumen. Was ist das? Weiterlesen „3Meterkonstellation“
Kleine Echse – Foto: h|b Olympus -OM-D E-M5 / 40-150mm / 1/320 / f6.3 / ISO 2000
Am Samstag haben wir uns mal die Biosphäre in Potsdam angeschaut. Gerüchten zu Folge erwirtschaftet sie Verluste und es gibt Überlegungen, etwas anderes daraus zu machen. Eine gute Gelegenheit also, mal vorbeizuschauen. Weiterlesen „Biosphäre“
Meine Geburtstagsanzeige – Archiv HNA (Dank an Stefan Umbach)
Letztens bekam ich eine Mail von einem Freund aus meiner alten Heimat, von dem ich länger nichts gehört habe. Und die hatte etwas äußerst Interessantes im Anhang. Einen Auszug aus der HNA vom Sommer 1956. Neben Anzeigen zu Verlobungen, Vermählungen oder Todesfällen wird auch dazu aufgerufen „Ostzonenpakete“ zu schicken, aber ganz links oben in der Ecke…. tataaaaaa, da oben, da isser. Der kleine Harald (also icke jetze) wurde geboren. Okay, die Schrifttype meines Namens hätte ich persönlich anders gewählt, aber wahrscheinlich sollte es ein Hauch von Nordischem ausstrahlen. Denk ich mal so. Aber ist doch süß, oder? Vielen Dank Stefan fürs finden und zuschicken.
Wer immer schon mal wissen wollte, was die BSR mit den vielen Tannenbäumen macht, die sie am Anfang jeden Jahres von der Straße klaubt, muss einfach mal in den Zoo oder den Tierpark gehen. Für die Einen wird daraus ein neues Klettergerüst, ich habe die Affen jedenfalls nicht daran knabbern gesehen, für die Anderen ist es eine Abwechslung im Essensallerlei, starker Magen vorausgesetzt. Die weitaus meisten eingesammelten Tannenbäume werden allerdings geschreddert und dienen der Energieerzeugung. Die Stadtreinigung rechnet pro Jahr mit rund 400.000 ausgedienten Weihnachtsbäumen.
Bevor die Sonne für die restliche Woche das Zepter in die Hand nimmt, noch eine kleine Wasserspiegelei aus dem Tierpark Berlin. Glaub die Plastik stellt Bisons oder Mufflons oder sowas dar.
Passend zum Wochenstart hat es heute wieder angefangen zu regnen, eine gute Gelegenheit weiter mit Pfützen um mich zu werfen. Die obige ist von gestern, und war gar nicht einfach zu finden. Entweder waren sie noch zugefroren, oder von der Sonne bereits aufgeleckt. Dieses schöne Exemplar (diesmal wegen Vogelbeteiligung auch nicht gedreht) habe ich dann doch noch an der Spree zwischen Hackeschem Markt und Dom gefunden und schnell iPhonisiert. Was drauf zu sehen ist, werdet ihr ja wissen.
Vor knapp drei Wochen war das das letzte Bild aus dem Tierpark. Wir waren schon fast raus, da kam das Bison ganz dicht an den Wassergraben. Gute Gelegenheit für ein Portrait. Klarer Blick direkt in die Kamera, auslösen. Perfekt. Noch eins zur Sicherheit… schnöörps. Die E-M5 zeigte nur noch ein graues Muster im EVF und schaltet sich ab. WTF? Einschalten, schnöörps, graues Etwas. Aus. Mist. Was soll das denn? Der Bisonbulle drehte sich gemächlich herum, Auftrag erledigt. Kamera mit der Kraft des Blickes zerstört.
Nach der Abnahme des Objektives zeigte sich das Ausmaß der Zerstörung. Der Verschluss hing undefiniert vor dem Sensor und zog sich nicht mehr zurück. Kann passieren, aber meistens wenn man seine Kamera vorher fallen lässt. Nicht einfach so durch den „bösen“ Blick. Vielleicht die Rache für das sinnlose Abschlachten seiner Artgenossen durch den weißen Mann in Amerika? Was hat er überhaupt in mir gesehen? Wenn er mich denn wahrgenommen hat. Naja, nach einer guten Woche Service in Hamburg ist die Kamera wieder da, Verschluss repariert. Werde jetzt keine Bisons mehr fotografieren. Versprochen.
…dann wär mir nicht so kalt. Denk ich mal. Eisbären haben ja ein schönes, dickes Fell. Die aktuellen Temperaturen in Berlin entlocken den Eisbären im Tierpark wahrscheinlich nur ein leichtes Grinsen, aber ich könnte mich langsam wieder mit 2-stelligen Werten anfreunden.
Einer der Eisbären versuchte sich bei unserem Besuch als Kletterkünstler entlang der Felsen. Nicht ganz so filigran wie ein Steinbock oder eine Bergziege, aber doch recht trittsicher. Die Anderen drehten lieber eine Runde im „Pool“, es war ihnen wahrscheinlich zu warm an der Luft.