Bei aktuellen Wetter mit viel Sonne und blauem Himmel, spielt das Thema Kerzenlicht gar keine so große Rolle im Moment. Also muss ein Stillleben her. Auf unseren Reisen entlang der europäischen Küsten, haben wir eine Menge Steine gesammelt und heben die in einem Glasbehälter auf, um uns daran zu erinnern. Dazu kommt nun das Licht der Erkenntnis und ein sternenbedeckter Himmel. Ein perfekter Erinnerungsschrein an tolle Reisen.
Rhyfall
Als wir die ersten Bilder vom aktuellen Rheinfall gesehen haben, war klar, dass wir uns das vor Ort anschauen müssen. Eine Vignette für die Schweiz haben wir noch, Kamera eingepackt und los geht es Richtung Schweiz. Nach einer dreiviertel Stunde parken wir bereits auf dem P1 und machen uns auf den Weg runter zum Rhein. Das letzte Mal waren im Sommer ’24 während des Hochwassers da. Das bedeutete damals: 900 Kubikmeter Wasser stürzen sich pro Sekunde die Felsen hinab. Das sind 900.000 Liter pro Sekunde. Das war auch zu hören.


Froschperspektive 6/52
War vor kurzem die Vogelperspektive an der Reihe, ist diesmal das Gegenteil, die Froschperspektive gefragt. Es gibt verschiedene Möglichkeit das fotografisch umzusetzen, ich habe es mal wörtlich genommen und bin dabei auf den Frosch gekommen. Auf einer unserer letzten Touren mit dem Wohnmobil durch Frankreich haben wir in „Le Petre“ übernachtet. Dort gibt es einen kleinen See, in dem sich der Ort im Abendlicht spiegelt.

Stein am Rhein
Wenn die Schweiz mehr oder weniger vor der Tür liegt, kann man auch mal einen kleinen Ausflug dorthin machen. Rund 50 Kilometer entfernt von Überlingen liegt die kleine Schweizer Stadt „Stein am Rhein“. Mit ihren Fassadenmalerein aus dem 16. Jahrhundert, an den Häusern rund um den Rathausplatz, gehört sie zu den touristischen Hotspots in der nördlichen Schweiz.


Winter Wonderland
Nachdem es seit Tagen am Bodensee grau und neblig ist, nutzen wir am letzten Tag des Jahres die Gelegenheit und fahren nach Österreich. Genauer gesagt, auf den Gipfel des Pfänder, dem Bregenzer Hausberg. Immerhin 1064 Meter hoch. Die Webcam hatte die ganze Woche schon das angezeigt, was ich nun gern einmal live sehen wollte: Schnee, Sonne, blauer Himmel und fette Wolken über dem See.

Kusttram
Um im Rahmen unserer Kreuzfahrt nicht wieder von Zeebrügge nach Brügge zu fahren, wo wir schon ein paar mal waren, haben wir uns diesmal dazu entschlossen mit der Straßenbahn zu fahren. Noch dazu mit der längsten Straßenbahn der Welt. Die Küstenstraßenbahn (Kusttram) fährt 68 Haltestellen zwischen De Panne und Knokke-Heist an. Das Fahrzeug schlechthin also, um die flämischen Küste bequem vom Sitz aus zu bewundern. Sie ist mit ihren 67 Kilometern die längste Straßenbahnlinie der Welt. Nirgendwo anders kann man ohne Umsteigen so lange mit einer Straßenbahn fahren.

Trollhavn
Bei unserer letzten Kreuzfahrt im November – die ja eigentlich in den Süden ging – haben wir vorher noch einen kleinen Abstecher nach Norden gemacht. Von Warnemünde ging es über den Kattegat und den Skagerrak zuerst nach Kristiansand in Norwegen. Da sind wir auch schon ein paar mal mit der Fähre und unserem Wohnmobil gewesen, also eigentlich haben wir nichts Neues zu erwarten.

Pink Lane
Wenn man in europäischen Städten unterwegs ist stolpert man ja hin und wieder, ohne es direkt darauf angelegt zu haben, auf diese Insta- oder heute eher TikTok Fotohotspots. Dort turnt dann die GenZ rum und versucht sich in Szene zu setzen. Sieht manchmal echt putzig aus, dieses verrenken, um ja die korrekte Pose zu finden, die es sich als dann lohnt zu posten.
Ich hab die Influenzer:innen einfach ausgeblendet und das Handy auf der Pink Lane in Lissabon nach oben gerichtet. Es ist auf jeden Fall einer schöner Anblick mit den regenbogenfarbenen Regenschirme vor dem blauen Himmel. Muss man einfach fotografieren.
Guernica
Fast wieder zurück am Bodensee (noch am Airport in Palma), gibt es zum Wiedereinstieg im Blog ein Streetart aus Malaga mit dem Meister Pablo Picasso und seinem bekanntesten Werk „Guernica“. Ist zwar schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, aber gerade die „Zerrissenheit“ zeigt gut den aktuellen Zustand unserer Welt. In diesem Sinne: Einen schönen und friedlichen Sonntag.
Aufwärmen
Im Gegensatz zu unserer letzten Reise im August, wo es hier Hochsommer hatte und wir uns freudig Richtung Norden auf den Weg gemacht haben, wählen wir diesmal die andere Richtung, den Süden. Dort wo die Flamingos zu Hause sind. Wir entfliehen für 14 Tage dem neblig, grauen November am Bodensee und lesen uns hier wieder in zwei Wochen. Bleibt gesund – in diesen Tagen noch wichtiger als im Sommer – und bis dahin. Leinen los!
