Wolken 4/52

Wolken über einer Landschaft

Heute gilt es in der #52WochenFotoChallenge das Kameraobjektiv nach oben zu richten. Die Aufgabe lautet „Wolken“. Ich hatte schon die Befürchtung, dass das diese Woche nichts geben würde, da es eigentlich tagelang nur Nebel über dem Bodensee gab. Das ist zwar auch eine Art Wolke, gibt aber fotografisch nicht viel her.

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Winter Wonderland

Blick vom Pfänder auf dicke Wolken die den Bodensee bedecken

Nachdem es seit Tagen am Bodensee grau und neblig ist, nutzen wir am letzten Tag des Jahres die Gelegenheit und fahren nach Österreich. Genauer gesagt, auf den Gipfel des Pfänder, dem Bregenzer Hausberg. Immerhin 1064 Meter hoch. Die Webcam hatte die ganze Woche schon das angezeigt, was ich nun gern einmal live sehen wollte: Schnee, Sonne, blauer Himmel und fette Wolken über dem See.

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Wintereinbruch

Hödinger Linde im verschneiten Umfeld, im Hintergrund der Bodensee

Kaum zurück aus den sonnigen und warmen Gefilden des Südens, werden wir mit der harten Realität hierzulande konfrontiert: Kälte und Schnee. Aber als Fotograf ist das ja auch gleich eine Herausforderung. Trotz Erkältung schnell in warme Klamotten hüpfen und auf Motivsuche mit Schnee begeben.

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Heiligenberg

Burg Heiligenberg im herbstlichen Licht

Wenn selbst der Haldenhof nicht mehr reicht, um dem Nebel am Bodensee zu entrinnen, kann man einfach noch eine Etage höher erklimmen. Von 400 Meter auf 726 Meter fahren wir mit dem Auto bis zum Parkplatz am Rathaus in Heiligenberg, auf dessen Dach auch die Webcam installiert ist. Über diese kann man vorab nachschauen, ob sich der Besuch auch wirklich lohnt, oder ob die Wolken selbst in dieser Höhe keine Sonnenstrahlen durchlassen.

Aber wir erreichen den höchsten Punkt bei herrlichem Sonnenschein und machen eine kleine Herbstwanderung. Der Blick über das Deggenhauser Tal bis hinüber zu den Alpen zeigt eine durchgehende Wolkendecke, durch die wir kurz vorher noch gefahren sind. Wir suchen uns noch eine Gelegenheit zum Mittagessen und werden im Ort im Bayerischen Hof fündig. Dort gibt es einen Mittagstisch und mit Zander, Wein und einem alkoholfreien Bier genießen wir die Auszeit zu einem mehr als fairen Preis. Ausflugstipp!

Hexenküche

Dingelsdorf am Bodensee im morgendlichen Nebel

Langsam beginnen hier am Bodensee die Nebeltage. Heute Morgen um acht Uhr konnte ich gerade so den Baum vor unserem Fenster erahnen, nur eine halbe Stunde später war der Blick frei hinunter auf den See. Auf der gegenüberliegenden Seite in Dingelsdorf trieben die Nebelschwaden allerdings noch länger über den Bodanrück. Auch die Appenzeller Alpen schauten nur mit den Spitzen über das Nebelmeer.

Der herbstliche Blick über das Überlinger Münster zeigt eine Nebelwand über dem Untersee. Links im Bild reckt der Säntis sein Haupt in den Himmel.

Zwiegespräch

Zwei Männer auf einer roten Bank, dahinter ein Maisfeld

Manchmal muss man seine Gedanken und Ideen teilen und mit wem könnte man das besser, als mit seinem eigenen Ich. Man liegt auf einer Wellenlänge, kann aber trotzdem ausführlich das Für und Wider abwägen, um am Ende zum besten Ergebnis zu kommen.

Hier ist das beste Ergebnis eine Kombination aus zwei Bildern, die – mittels Photoshop und Masken – einen fotografischen Disput mit mir selbst ermöglichen. Der Blick von der roten Bank in Richtung meines Zuhauses, Überlingen und dem Bodensee kann man von hier bewundern. Ich liebe diesen Blick auf das herbstliche Q5. Im Hintergrund sieht man heute sogar die Appenzeller Alpen mit dem Säntis über den Wolken.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #16

Blick über den Bodensee auf den Säntis

Nicht immer sind die Appenzeller Alpen von Überlingen aus zu sehen. Manchmal tagelang überhaupt nicht, mal nur als Schemen, oder – wie auf dem Titelfoto – verschämt in der Abendsonne über die Wolken schauend. Die höchste Erhebung ist dabei der Säntis der hier auch gut zu sehen ist mit seinem Gipfelmast. Das Foto ist mit einer langen Brennweite direkt aus unserer Wohnung in Überlingen aufgenommen worden. Ein – fast – unbezahlbare Aussicht, wie auch die Folgende aus dem Frühjahr.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #14

Blick vom Pfänder auf Lindau

Am Mittwoch haben wir es endlich geschafft den Pfänder in Bregenz zu besuchen. Den „Hausberg“ des Bodensees. Die liebe Bahn wollte das zwar verhindern, durch Verspätungen haben wir uns BSB Schiff in Friedrichshafen verpasst, aber wir sind ja flexibel und sind einfach weitergefahren bis nach Lindau und haben eben dort unser Schiff erwischt. Von hier ist es ja – wie auf dem Titelbild zu sehen – nur noch ein Katzensprung bis nach Bregenz.

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Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #9

Blick über den Bodensee zum Säntis

Jeden Morgen führt uns der erste Gang zum Wohnzimmerfenster, um zu sehen, welches Bild uns heute geboten wird. Werden wir überhaupt etwas sehen was über die nächste Hausreihe hinausgeht, oder liegt Nebel über dem See? Werden wir das magische Panorama der Appenzeller Alpen sehen, oder hat wieder jemand vergessen ein paar Schweizer Franken in den Alpenblickautomat zu stecken? Doch selbst wenn die Berge zu sehen sind, liegt meist ein Dunst davor, der der Kamera mit Teleobjektiv ein eher verwaschenes Bild liefert.

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