Archiv der Kategorie: Musik

„Zum Glück Berliner“

Unter dem Motto lädt „Lotto Berlin“ heute zum Spätival 2018 ein. 5 Spätis, 5 Bands, gut 6 Stunden Tour. „Die Besucher erwartet ein Open-Air mit fünf rotierenden Bands an fünf ausgewählten Spätis im Szeneviertel Friedrichshain – Kreuzberg“ schreibt die Presseabteilung des Veranstalters Connnex.  „Zum Glück Berliner“ weiterlesen

Ostermarkt in Chorin

Wenn das Enkelkind zu Besuch ist, muss man ja ein wenig Programm bieten und zu Ostern wird ja einiges angeboten. Unter anderem der „Mittelalterliche Ostermarkt“ am Kloster Chorin. Sechzig Kilometer nordöstlich von Berlin findet sich das Kloster und über Autobahn oder Landstraße ist man in rund einer Stunde da. Bei dem schönen Wetter waren aber auch viele Berlinflüchtlinge unterwegs, so dass hier und da eher stockender Verkehr das Fortkommen behinderte. Ostermarkt in Chorin weiterlesen

Kalte Hände

Es ist ein trüber und eiskalter Sonntag im Januar. Leise schweben sphärische Klänge unterhalb des alten Leuchtturms über die Promenade von Warnemünde. Die zahlreichen Flaneure – dick vermummt – ziehen langsam an dem einsamen Pianospieler vorbei. Seine Finger fliegen über die Tasten, um immer neue Töne zu finden. Viele bleiben mit einem Lächeln kurz stehen, seine Schale ist bereits gut gefüllt mit Kleingeld aller Art. Mir fallen schon fast die Finger ab, um das Foto zu machen, wie macht er das nur? Hält die Magie der Musik seine Hände warm? Wie auch immer, danke dafür.

Der ewige Mucker

Im Oktober 1966 setzt sich der 18-jährige Hartmut Dietz das erste Mal hinter eine Schießbude und spielt mit seiner Gruppe „Team 331“ zum Jugendtanz der EOS „Karl Marx“ in Calbe auf. Für alle nicht DDR-sozialisierten Leser, das entsprach damals in etwa dem westdeutschen Beatclub, oder der Disco. Damit begann eine bis jetzt 50 Jahre andauernde „Muckerkarriere“, die am letzten Wochenende im Comenius Eck entsprechend gefeiert wurde. Der ewige Mucker weiterlesen

All that Jazz

Parallel zum 53. Jazzfest Berlin zeigen der Berliner Fotograf Detlev Schilke und sein amerikanischer Kollege Patrick Hinely in der Fotogalerie Friedrichshain einen einzigartigen Querschnitt aus über 25 Jahren Jazzportraits vor und hinter den Kulissen.

Während Fotograf Schilke bei der Vernissage anwesend war, konnte Kollege Hinely leider nicht einfach mal so aus New York vorbeikommen. Die Fotografen liefen sich erstmalig 1989 auf dem Berliner Jazzfest über den Weg und wurden Freunde. Beide verbindet die Liebe zum Jazz und zum Medium Fotografie.

In der Fotogalerie Friedrichshain ist die Ausstellung der großformatigen Schwarzweiss-Fotos noch bis zum 16. Dezember zu sehen. Das Berliner Jazzfest läuft bis zum kommenden Sonntag.

Die Bilder zeigen den Fotografen und die Gruppe Rukola, die die Vernissage musikalisch hervorragend begleitet haben.