Das Wochenende versöhnt uns wieder mit dem Regen und Nebel der vergangenen Woche. Zeit für etwas „Ommmmm“ unten am See. Die Aussicht genießen, die Luft atmen, die Sorgen wegschwimmen lassen, alles loslassen. Der Blick geht weit hinüber zu den Schweizer Alpen, die aber nur schemenhaft im leichten Dunst zu erkennen sind. Perfekt.
Weiterlesen „Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #4“Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #2
Passend zum „Sonntag“ gibt es endlich wieder mal das passende Wetter am Bodensee. Blauer Himmel und Sonne satt. Durch die weiterhin anhaltende Kälte mit bis zu -7 Grad in der Nacht bilden sich im Moment nach dem Sonnenaufgang meist Hochnebel, die den ganzen Tag anhalten. Die Folge sind graue und trübe Tage an den Hängen des Bodensees.
Also muss man die Sonnenstunden nutzen und am See spazieren gehen. Deswegen sind wir ja hierher gezogen. Auf der Suche nach Fotomotiven fällt mir der kleine Gozilla auf, der am Ufer des Bodensees die armen Steinmännchen bedroht. Das iPhone entsprechend positioniert, kleine Nacharbeit in LrC und fertig ist das heutige Bild zum Thema „Licht und Wasser“.

Beim zweiten Bild hat man das Gefühl am Meer zu sein. Ein Horizont, an dem das andere Ufer im Dunst verschwindet täuscht eine Weite vor, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Die Schweizer Berge die normalerweise den Horizont bilden, haben wir die ganze Woche schon nicht mehr gesehen. Entweder Hochnebel, oder Dunst, so wie heute, lassen sie einfach verschwinden. Vielleicht muss auch nur irgendjemand wieder ein paar Schweizer Franken nachwerfen, damit sie wieder erscheinen 😉
Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #1
Nachdem die #52WochenFotoChallenge für 2023 beendet ist, habe ich mir ein neues kleines Projekt überlegt. Die „Jede Woche ein Bild“ Idee behalte ich bei, so setze ich mich ein wenig unter kreativen Druck. Es gibt zwar auch für 2024 eine Challenge von Norbert Eder, aber ich möchte gern in diesem Jahr meine neue Heimat in den Fokus stellen.

Bereits die ersten beiden Wochen haben mich dermaßen geflasht, was das Wetter und die daraus resultierenden Stimmungen angeht, dass ich sicher genug Fotomaterial zusammen bekomme, um ein Jahr zu füllen. Das Hauptthema – so wie es in der Überschrift zu lesen ist – habe ich mir mit Hilfe von ChatGPT erarbeitet, ich denke es trifft mein Vorhaben ganz gut. Licht und Wasser dominieren die Gegend, die Schweizer Alpen als Kontrast sind dann das Sahnehäubchen. Auch wenn das neue Jahr erst morgen startet, beginne ich die Serie bereits heute, am letzten Sonntag im Jahr 2023. Dem Jahr des großen Umbruchs.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch, bleibt gesund und erfreut euch an der Natur, die unvergleichliche Möglichkeiten bietet fotografisch entdeckt zu werden.
Minimalistisch 49/52
Minimalismus in der Fotografie ist eine ästhetische Herangehensweise, die auf die Reduktion von Elementen zielt, um eine klare und einfache Bildaussage zu schaffen. Dabei werden störende oder unnötige Details vermieden, und das Hauptmotiv tritt klar in den Vordergrund. Durch die bewusste Begrenzung von Farben, Formen und Komplexität entstehen oft starke visuelle Wirkungen. Der minimalistische Ansatz ermöglicht es, die Essenz eines Motivs einzufangen und den Betrachter dazu zu bringen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Leerflächen, klare Linien und eine sorgfältige Komposition sind zentrale Merkmale, die dazu beitragen, die Einfachheit und Schönheit der Fotografie im minimalistischen Stil zu betonen (ChatGPT)
Berlin-Blues #26 – Ende
Das ist er nun, der letzte Berlin-Blues, der letzte Tag im November. Das war der letzte komplette Monat in Berlin. Ab morgen tickt die Uhr runter bis zum Umzug am 9.12.23. Daher ein leicht verklärter Blick auf unsere Wohnung in der Gubener Straße in Berlin-Friedrichshain. Etwas über über 22 Jahre war das unsere Homebase, unser Lebensmittelpunkt, unser Kiez. Ein letzter Blick mit meiner Drohne über Park, Häusermeer bis hin zum Frankfurter Tor mit den zwei markanten Türmen.

Wind 48/52
Erst sah es so aus, als wollten die Bäume im Park ihre Blätter dieses Jahr gar nicht loswerden. Grün und frisch versperrten sie weiterhin den Blick von unserem Balkon auf den Park. Irgendwo hab ich dann gelesen, dass die Bäume in diesem Jahr 10 Tage zurück sind. Durch den vielen Regen und die ausbleibende Kälte, konnten sie ihre Blätterpracht weiterhin versorgen. Aber letztlich haben es die Novemberstürme doch geschafft. Mit jeder Runde wurde der Boden gelber und die Bäume kahler.
Das Foto hab ich die Woche mit einer App aufgenommen, in der man die Belichtungszeit auf einen beliebigen Wert stellen kann. Dadurch bleibt der Baumstamm klar, aber die Äste und Blätter bilden im starken Wind nur noch verwaschene Schemen. #Wind ist nämlich diese Woche das Thema der #52WochenFotoChallenge aus der Social Media Plattform #mastodon und dem Initiator #norberteder
Berlin-Blues #14
„Treffen an der Weltzeituhr“ hieß ein Theaterstück an der Ellen-Key Oberschule, in der meine Tochter Mitte der 2000er im Rahmen der Theater-AG mitspielte und das Stück handelte auch genau davon. Wem die Weltzeituhr nichts sagt, war vermutlich auch noch nie in Berlin.
Es ist eine Konstruktion, die zum 20. Jahrestag der DDR 1969 eingeweiht wurde, und in 24 Zeitzonen die jeweilige Uhrzeit vieler Städte anzeigt. Quasi die „Karotte“ für die DDR Bürger, die damals keine Möglichkeit hatten, jemals einen der Orte zu besuchen, es sei denn, sie lagen zufällig im sozialistischen Osten. Oben drüber drehen sich die Planeten unseres Sonnensystems um die Sonne. Okay, die können wir – egal welcher Weltanschauung – immer noch nicht erreichen.
Weiterlesen „Berlin-Blues #14“Mode – 46/52
Die Mode ist ein Spiel der Kontraste, eine endlose Symphonie von Stoffen und Silhouetten. Stil ist nicht nur das, was man trägt, sondern wie man es trägt – eine Kunstform, die die Persönlichkeit eines jeden individuell unterstreicht. Accessoires sind die Punktierung in der Sprache der Eleganz, sie verleihen dem Gesamtbild den letzten Schliff. Die Mode ist eine Reflexion der Zeit, eine ständige Metamorphose, die den Geist der Moderne einfängt. In der Welt der Kleidung gibt es keine Regeln, nur Möglichkeiten, sich selbst auszudrücken.
Laut ChatGPT wären das die Worte, die Karl Lagerfeld zum Thema verlauten lassen würde. Das Thema „Mode“ ist der 46. Beitrag der #52WochenFotoChallenge und das Foto habe ich heute morgen in der Mall mit dem iPhone geschossen.
Berlin-Blues #5
Wir bleiben noch etwas im Kiez und tun so, als hätten wir in einer der vielen Bars was getrunken. Ähnlich könnte dann der Blick über die Spreee hinaus bis zur Oberbaumbrücke aussehen, auch wenn es dann vermutlich eher Nacht wäre. Obwohl, in Berlin im Hellen aus einer Bar zu kommen grundsätzlich möglich ist. Es gibt ja hier immer noch keine Sperrstunde, wie im Rest der Republik.
Aber in diesem Fall hat die Funktion meiner Kamera geholfen, die hat nämlich einen „Doppelbelichtungsmodus“. Man stellt die Funktion ein, drückt ab, das erste Bild bleibt im Sucher stehen. Dann kann man ein zweites Bild nachschiessen, was sich dann mit dem ersten Blid mischt. Passt nicht immer, aber hier finde ich es okay, zeigt es doch gleichzeitig beide Seiten der Spree von der Schillingbrücke in Richtung Osten.
Berlin-Blues #2
Einer der absoluten Hot-Spots der Stadt Berlin, ist die East Side Gallery in Friedrichshain, unten an der Spree. Es ist eine lange Mauer, entlang der Mühlenstraße und war zu DDR Zeiten die sogenannte „Hinterlandmauer“. Die eigentliche Grenze verlief mitten in der Spree. Im Frühjahr 1990, nach der Öffnung der Berliner Mauer, wurde dieses Teilstück von 118 Künstlern aus 21 Ländern auf einer Länge von 1316 Metern bemalt. Da die Schmierfinken der Welt ihre Griffel nicht in der Tasche lassen können und unbedingt „Lasse was here“ oder ähnlichen Unsinn auf die Bilder kritzeln, müssen die Bilder regelmäßig und für viel Geld erneuert werden. Aber wie so oft, das Selfie mit Schmiererei ist scheinbar wichtiger als die Kunst selbst.
Ich hab in mein Bild mal etwas Dynamik einfliessen lassen, wer „normale“ Anischten haben möchte, kann gern in meinem Blog stöbern. Unter dem folgenden Link finden sich einige Beiträge rund um die East Side Gallery.
