Tier 2/52

Damhirsch mit Geweih

Die zweite Aufgabe der #52WochenFotoChallenge hat es gleich in sich. Ein Tier! Im Januar! In Überlingen! Die einzigen Tiere die das ganze Jahr hier am Bodensee zu finden sind gehören zu den geflügelten Wesen. Tauben, Möwen, Blesshühner, Schwäne und Kormorane, aber auch die machen sich oft rar. Meine Lieblingstiere, die Waldrapp, kommen erst im Frühjahr wieder zurück.

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Wirre Zeiten

Feuerwerk in rot

Das wars nun also, das Jahr 2024. Also fast, sind ja noch zwei Tage. Aber was soll jetzt noch passieren. Am Ende bekommt der verrückte Elon noch die Möglichkeit einen „völlig unterkomplexen“ Kommentar in der „Welt“ zu schreiben. Einen „irren“ Kommentar in dem er behauptet, nur die noAFD könne Deutschland retten. Absurder Gedanke. Oh, wait.

Alles klar, verrückter wird das Jahr jetzt nicht mehr, es kann gern einfach enden. Schluss jetzt, Zeit für was Neues. Zum Beispiel Neuwahlen. Das wird sicher lustig. Vielleicht aber auch nicht. Wahrscheinlich wird es sogar ziemlich furchtbar. Können wir das kommende Jahr gleich mitbeenden? Ich verzichte drauf. Dann begänne in zwei Tagen 2026. Vielleicht ist dann alles gut?

Wenn ich mir die Welt so anschaue, ist damit leider nicht zu rechnen. Wir hauen uns weiterhin lieber die Köpfe ein, statt gemeinsam gegen den Klimawandel und für unsere Zukunft zu kämpfen. Gemeinsam! Was könnten wir alles erreichen. Gesundheit für Alle! Keinen Hunger mehr auf der Welt! Krankheiten sind Geschichte! Keine Kriege mehr! Hach!

Ach ja, ein Kommentar in meiner Tageszeitung rief heute dazu auf mehr zu seufzen. Hach! Ob das was bringt? Ein Versuch ist es wert. Okay, also wird 2025 das Jahr der Seufzer. Hach! Ich schätze, dass es 365 Tage lang viel zu seufzen geben wird. Darauf ein hundertfaches „Hach„! und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Egal was es bringt.

Let the world explode!

The winner is …

Orang-Utan im Zoo hinter einem Zaun

Am Ende des Jahres geht es im Fotoclub Überlingen daran, den oder die Sieger auf der Weihnachtsfeier zu küren, die beim Jahresthema oder den Quartalsthemen gewonnen haben. Das Jahresthema hieß diesesmal „Tiere im Zoo“ und wenn ich etwas in ausreichender Zahl auf meiner Festplatte liegen habe, dann auf jeden Fall Fotos zu diesem Thema. Zoo und Tierpark in Berlin hatten über die Jahre genug Motive für mich und meine Kamera parat.

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Grau in Grau

Vertrocknete Sonnenblumen in schwarzweiss

So wie die Sonnenblumen auf dem Bild geht es mir auch gerade. Keine Sonne seit Tagen zu sehen, kein Grund also den Kopf zu heben. Alles ist grau in grau, der See nur zu erahnen, vom gegenüberliegenden Ufer gar nicht zu reden. Selbst der Säntis mit 2500 Metern Höhe zeigt aktuell nur dichten Nebel. Die Tage vorher lag der Gipfel noch im blauen Himmel, die Bergspitzen in der Umgegend schauten heraus, die Täler allerdings mit einer dicken Wolkenschicht zugedeckt, Da drunter leben wir gerade. Könnte sich gern mal wieder ändern. Wird man ja noch ganz trübsinnig. Am Besten schalte ich die Tageslichtlampe an 😉

Kusttram

Olnetop, ein Kunstprojekt an der belgischen Küste

Um im Rahmen unserer Kreuzfahrt nicht wieder von Zeebrügge nach Brügge zu fahren, wo wir schon ein paar mal waren, haben wir uns diesmal dazu entschlossen mit der Straßenbahn zu fahren. Noch dazu mit der längsten Straßenbahn der Welt. Die Küstenstraßenbahn (Kusttram) fährt 68 Haltestellen zwischen De Panne und Knokke-Heist an. Das Fahrzeug schlechthin also, um die flämischen Küste bequem vom Sitz aus zu bewundern. Sie ist mit ihren 67 Kilometern die längste Straßenbahnlinie der Welt. Nirgendwo anders kann man ohne Umsteigen so lange mit einer Straßenbahn fahren.

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Trollhavn

Baum in Norwegen, der wie ein Troll aussieht

Bei unserer letzten Kreuzfahrt im November – die ja eigentlich in den Süden ging – haben wir vorher noch einen kleinen Abstecher nach Norden gemacht. Von Warnemünde ging es über den Kattegat und den Skagerrak zuerst nach Kristiansand in Norwegen. Da sind wir auch schon ein paar mal mit der Fähre und unserem Wohnmobil gewesen, also eigentlich haben wir nichts Neues zu erwarten.

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Wintereinbruch

Hödinger Linde im verschneiten Umfeld, im Hintergrund der Bodensee

Kaum zurück aus den sonnigen und warmen Gefilden des Südens, werden wir mit der harten Realität hierzulande konfrontiert: Kälte und Schnee. Aber als Fotograf ist das ja auch gleich eine Herausforderung. Trotz Erkältung schnell in warme Klamotten hüpfen und auf Motivsuche mit Schnee begeben.

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Aufwärmen

Im Gegensatz zu unserer letzten Reise im August, wo es hier Hochsommer hatte und wir uns freudig Richtung Norden auf den Weg gemacht haben, wählen wir diesmal die andere Richtung, den Süden. Dort wo die Flamingos zu Hause sind. Wir entfliehen für 14 Tage dem neblig, grauen November am Bodensee und lesen uns hier wieder in zwei Wochen. Bleibt gesund – in diesen Tagen noch wichtiger als im Sommer – und bis dahin. Leinen los!

Stockschwämmchen

Pilze mit einer Charlie Brown Figur

Ich war mit Charlie kurz in den Pilzen. Gleich ums Eck, nicht tief im Wald. Bei der ersten Ansammlung die wir gefunden haben, handelt es sich laut Google Lens um Stockschwämmchen. Andere Bilder legen nahe, dass es sich um Jack O’Lantern, einen „Leuchtenden Ölbaumpilz“ handeln könnte. Ick hab keene Ahnung. Sind halt Pilze, gut zu fotografieren und um Charlie in Szene zu setzen.

Ein Stückchen weiter entlang des Weges wartet ein alter Baumstumpf mit dem nächsten Fotomotiv auf uns. Welche Art von Pilz das ist, habe ich nicht herausbekommen. Baumpilz, oder Schleierling, das Suchergebnis ist nicht ganz eindeutig. Charlie wusste es auch nicht. Ist aber nicht schlimm, ich will sie ja nur fotografieren und nicht essen. Mission completed.

Die Fotos sind mit meiner OM-D E-M1 III und dem m-Zuiko 12-40/2.8 entstanden. Ein wenig Nachbearbeitung in Lightroom haben den mystischen Look noch etwas verfeinert.