Ride a white swan

Ein Schwan vor weißem Hintergrund

Inspiriert von einer Ausstellung in der Leica Galerie in Konstanz, war ich heute mal am See um weiße Tiere vor weißem Hintergrund zu fotografieren. Die Ausstellungsbilder hatten allerdings meist Schnee vor oder hinter Eisbären und Polarfüchsen, was es etwas einfacher macht, aber an Schnee mangelt es hier unten gerade etwas. Also bleibt nur der See, ein hübscher Schwan und ein wenig Nachbearbeitung zur Aufhellung in Lightroom.

Wer wie ich in den 70ern seine Musiksozialisation durchlaufen hat, kann vielleicht sogar den Blogtitel richtig einordnen 😉

Wassereis

Ein Foto einer Landschaft, verfremdet im Stil von Josh Adamski

Wie vergänglich manche Dinge sind, zeigte sich in Überlingen im Stadtgraben. Ich hatte gestern noch, bei rund – 3° die Gelegenheit genutzt die riesigen Eisgebilde zu fotografieren, die sich dort an der Wand gebildet hatten. An dieser Wand läuft permanent Wasser herunter – was den Graben im Sommer herrlich runterkühlt – und bildet natürlich bei den aktuellen Minusgraden formidable Eisstrukturen.

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Berberaffen hautnah

Berberaffe am Affenberg in Salem auf einem Baum

Schon beim Betreten des Affenbergs habe ich das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Statt Käfigen und Gittern erwartet mich ein weitläufiges Waldstück – und mittendrin über 200 frei lebende Berberaffen. Es ist ein merkwürdiges, aber wunderbares Gefühl, plötzlich mitten im Revier dieser Tiere zu stehen und zu wissen: Sie können sich frei bewegen, während wir Besucher nur „zu Gast“ sind.

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Mit den Wimpern klimpern

Kopf eines Straußes der den Betrachter direkt anschaut

Als wir mit unseren Rädern das Gelände der Straußenfarm Hegau-Bodensee in der Nähe von Stockach erreichen, kommen die großen Tiere eilig an den Zaun, um zu sehen, was da passiert. Vielleicht gibt es ja was leckeres zu Essen. Etwa 30 Tiere tummeln sich bei unserem Besuch auf dem großen Freigelände. Ihre Bewegungen mit den langen Beinen und dem Hals, der immer in Bewegung ist, muten an wie ein großes Ballett.

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Letzte Waldrapprunde

Waldrapp auf dem First eines Hauses

Am letzten Wochenende wurden die Jungtiere der Überlinger Waldrappkolonie vom Waldrappteam beringt und mit Sendern versehen. Dazu muss man sie natürlich einfangen können, was in ihrer Spalte hoch oben im Katharinenfelsen nicht möglich ist.

Aber die Vögel sind bereits vor einer ganzen Weile dort ausgezogen und bereiten sich auf den Wiesen bei Leustetten auf ihre Reise in das italieneische Winterquartier vor. Dazu brauchen sie Futter, was sich dort in ausreichender Anzahl finden lässt.

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Focus Stacking 32/52

Grüner Heuschreck auf Weidezaun

Heute wird es ein wenig technisch. Die Aufgabe der 52WochenFotoChallenge lautet „Focus Stacking„. Das ist eine Art der Fotografie die meist bei Makroaufnahmen zum Tragen kommt. Das Ziel ist in der Regel ein kleines Objekt, z.B. wie in meinem Fall ein Heuschreck zu fotografieren und möglichst viel davon soll scharf abgebildet werden.

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Wildes Gegacker

Haushühner

Ich merke immer wieder mal, dass die Gegend um den Bodensee doch recht ländlich geprägt ist. Es gibt eine Menge Viechzeug, was im weitesten Sinne zur bäuerlichen Diaspora gehört. Kurz vor dem Überlinger Ortsteil Andelshofen findet sich eine Art Hühnerhof, eigentlich eher eine große Hühnerwiese. Eine Sorte der Hühnerhaltung, wo auf den Eierpackungen eine 1 zu finden wäre. Vielleicht sogar eine 0, falls es noch Biohühner sind, was ich aber von außen nicht erkennen kann.

Ich habe mein Fahrrad am Zaun kaum abgestellt, als alle Hühner auf mich zugerannt kommen. Anscheinend triggert eine Bewegung am Zaun frisches Futter. Da ich aber nur meine Kamera dabei habe, verliert sich das Interesse schnell und die Hühner gehen ihrer normalen Beschäftigung nach. Rumliegen, hektisch rumrennen, oder im Gras nach was zu Essen picken.

Ein stolzer Hahn der die Aufsicht über seine zahlreichen Hennen hat, darf natürlich auf der Hühnerwiese nicht fehlen. Mit aufgerichtetem Kamm hat er alles im Blick, auf dass nichts die Hühnerhofidylle störe. Mache ich natürlich nicht. Mit dem 600er Tele (VF) und meiner Olympus bleibe ich auf Abstand. Das Ergebnis sind ein paar schöne Bilder von Hahn und Hühnern, denen ich den letzten Fotoschliff mittels Lightroom verpasse. Schön hier.

Natur 31/52

Eine Hummel auf einer Pflanze beim Sammeln von Blütenstaub und Nektar

Wenig gibt den Begriff Natur besser wider, als die Symbiose zwischen Flora und Fauna. Die fleissigen Hummeln fliegen unermüdlich die Blüten von Pflanzen und Blumen an, sammeln Pollen und Nektar, fliegen zur nächsten Blüte, um Teile der eben gesammelten Pollen dort zu lassen. Damit ist die Bestäubung gesichert, die Fortpflanzung auch.

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Fliegende Räuberin

Da sitzt sie, die Jägerin. Die schon leicht zerrupften Flügel nach vorne gestellt, bereit zur Jagd: Eine rote Heidelibelle. Die orangenen Flecken am Flügelansatz weisen sie als Weibchen aus. Libellen sind ja fotografisch gesehn eher ein Albtraum, viel zu hektisch, kaum hat man sie im Fokus, sind sie schon wieder verschwunden.

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Überraschung 29/52

Portrait eines Ochsens in Nussdorf am Bodensee

Da stehen wir nun, Aug in Aug. Die Frage ist, wer ist mehr überrascht? Der Ochse als Chef im Ring, oder ich armes Hascherl? Immerhin konnte ich mein iPhone als Schutz vor mich halten und den bösen Blick damit abwehren. Nummer 98/125 schien aber recht friedlich zu sein und bereit für ein persönliches Überraschungsportrait.

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