Einer der schönsten Abschnitte der Bodenseegürtelbahn auf deutscher Seite ist mit Sicherheit entlang des Bodenseeufers zwischen Überlingen und Bodman/Ludwigshafen. Nur dort fährt sie dicht am See entlang und bietet einen traumhaften Blick auf den Überlinger See und den gegenüberliegenden Bodanrück.
Weiterlesen „Bodenseegürtelbahn“Bodenseeumrundung
Über 800.000 Radler umrunden den Bodensee jedes Jahr, und das sind mehr als an jedem anderen Radweg der Welt. Rund um den Bodensee sind es etwa 260 Kilometer. Sehr sportliche Radler schaffen das sogar an einem Tag. Trainierte Radler immerhin noch an zwei oder drei Tagen. Wir haben uns dafür zwei Jahre Zeit gelassen 😉

Raum und Zeit
Das schöne am Zugfahren ist ja, dass man ganz entspannt sitzen kann, sich nicht um andere Verkehrsteilnehmer kümmern muss und höchstens dann in Panik verfällt, wenn die Stimme des Zugchefs etwas von Tieren auf der Strecke, Personen am Gleis, oder Schaden an der Lok durch die Lautsprecher verkündet. Ansonsten bewegt man sich leise durch Raum und Zeit. Will heißen, es vergeht einige Zeit – mal mehr mal weniger – und durchquert dabei einen Raum. Alles zusammen ergibt also die Raumzeit.

Unbeliebt 47/52
Ich habe lange überlegt, was denn fotografisch „unbeliebt“ sein könnte. Selbst bei Pinterest bin ich nicht fündig geworden, obwohl die für fast alles Vorschläge haben. Aber dann habe ich die Weichen im Kopf richtig gestellt, die Signale auf freie Fahrt und voilà, mein alter Arbeitgeber liegt in der Unbeliebtheitsskala sicher ganz vorn. Gleich hinter Fußpilz oder Xavier Naidoo.

Auch wer noch nie in seinem Leben mit der Bahn gefahren ist, wird mir hier zustimmen. Die gehörten Geschichten reichen allemal. Ich als alter Vielfahrer und im Herzen immer noch Eisenbahner, kann dem natürlich auf keinen Fall zustimmen. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich nach wie vor, für eine Fahrt mit der Bahn nichts zahlen muss. Danke Bahn 😉
Verkehr 30/52
Wir befinden uns in der Kalenderwoche 30 des Jahres 2025 und das heutige Thema der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder lautet: „Verkehr“. Ich wollte erst den täglichen Stauwahnsinn fotografieren. Auf der B31 neu entlang des Bodensees ist Stau bei Hagnau quasi systemimmanent. Ich habe dann aber doch auf ein Bild zurückgegriffen, was die bessere und verträglichere Art von Verkehr repräsentiert, gerade in Städten.

Technik 19/52
Bereits seit 1867 sorgt diese Technik in Deutschland dafür, dass sich Züge sicher auf den Gleisen bewegen können. Der Fahrdienstleiter in einem „Mechanischem Stellwerk“ stellt Weichen und Signale und legt Fahrstraßen fest und verriegelt diese. Genau dieser Punkt sorgt dafür, dass immer nur ein Zug auf einem bestimmten Abschnitt unterwegs ist und Unfälle weitgehend ausgeschlossen sind.

Eines der seltenen Exemplare dieser aussterbenden Technik findet sich noch im Bahnhof Überlingen Therme. Gut erkennbar daran, dass es im Außenbereich die klassischen Formsignale gibt, von denen das Vordere HP 0 zeigt, also Halt, das Hintere dagegen zeigt HP 1 und damit freie Fahrt für den RB 31 in Richtung Friedrichshafen.
Kusttram
Um im Rahmen unserer Kreuzfahrt nicht wieder von Zeebrügge nach Brügge zu fahren, wo wir schon ein paar mal waren, haben wir uns diesmal dazu entschlossen mit der Straßenbahn zu fahren. Noch dazu mit der längsten Straßenbahn der Welt. Die Küstenstraßenbahn (Kusttram) fährt 68 Haltestellen zwischen De Panne und Knokke-Heist an. Das Fahrzeug schlechthin also, um die flämischen Küste bequem vom Sitz aus zu bewundern. Sie ist mit ihren 67 Kilometern die längste Straßenbahnlinie der Welt. Nirgendwo anders kann man ohne Umsteigen so lange mit einer Straßenbahn fahren.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #14
Am Mittwoch haben wir es endlich geschafft den Pfänder in Bregenz zu besuchen. Den „Hausberg“ des Bodensees. Die liebe Bahn wollte das zwar verhindern, durch Verspätungen haben wir uns BSB Schiff in Friedrichshafen verpasst, aber wir sind ja flexibel und sind einfach weitergefahren bis nach Lindau und haben eben dort unser Schiff erwischt. Von hier ist es ja – wie auf dem Titelbild zu sehen – nur noch ein Katzensprung bis nach Bregenz.


Zementierte Kritik
Am Sonntag haben wir einen kleinen Ausflug nach Bodman gemacht. Liegt quasi um die Ecke. Neben einem Spaziergang am See, vorbei am „Narrenschiff“ (PDF) haben wir dem Skulpturenpark des heimischen Künstlers Peter Lenk einen kleinen Besuch abgestattet.


Weihnachtswunder
Da wir die Feiertage zu Besuch bei meinem Sohn und seiner Familie in der Nähe von Frankfurt waren, mussten wir für unsere Rückfahrt etwas Neues ausprobieren. Hinzu wurden wir von Nachbarn mit dem selben Ziel im Auto mitgenommen, zurück blieb uns daher nur die Bahn. Von der war ja in der letzten Zeit nichts Gutes zu hören. Dann noch Weihnachtsverkehr und der Übergang in Ulm vom ICE zum IRE 3 beträgt planmäßig lediglich 9 Minuten. Als Insider weiß ich natürlich, dass das ein Spiel mit dem Feuer ist. Riiisiko.
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