Wörter 40/52

Wortinstallation im "Christlichen Garten" in den "Gärten der Welt" in Berlin

Buchstaben bilden Wörter, Wörter füllen Seiten, Seiten ergeben ein Buch. Zum Beispiel: Die Bibel besteht aus 66 Büchern mit 1189 Kapiteln, 31.171 Versen und 738 765 Wörtern. Diese wiederum ehen aus 4.410.133 Buchstaben. Eine ganze Menge zu lesen. Nicht ganz so viele Wörter finden sich im christlichen Garten in den „Gärten der Welt“ in Berlin-Marzahn. Das Projekt des Berliner Büros relais landschaftarchitekten enthält Textcollagen vieler Menschen, unter anderem steht ein Zitat des von den Nazis ermordeten Theologen Dietrich Bonhoeffer direkt neben drei Strophen aus einem Rocksong der „Scorpions“, der 1989/90 entstandenen Wende-Hymne „Wind of Change“. Auch der dem Christentum nicht sonderlich gewogene Goethe kommt zu Wort und der Lyriker Reiner Kunze mit einem sehr beruhigenden Gedicht für alle, die sich mehr der säkularen Aufklärung verpflichtet fühlen ist hier zu finden. Der kleine Garten in der Mitte der vielen Wörter lädt zum kontemplativen Verweilen und Nachdenken ein.

Alles in allem ein gutes Beispiel für die Macht von #Wörtern, die in dieser Woche das Thema der #52WochenFotoChallenge sind.

Leben 39/52

Ein Mann springt von einem Felsen auf einen anderen Felsen (sw)

Savoir-vivre, sagen die Franzosen und meinen damit „Das Leben genießen“. Das ist seit ein paar Wochen auch unser Mantra. Wir sind unterwegs in Frankreich und waren auch eine Woche in Quiberon. Auf dem Campingplatz direkt am Sofitel, wo 1981 Michael Jürgs vom Stern und der Fotograf Robert Lebeck Romy Schneider aufgesucht haben, um ein Interview mit ihr zu führen. Dabei entstanden auch eine Menge Fotos, wobei sich Lebeck und Romy Schneider menschlich nahe kamen. Während der Fotosessions brach sich Romy den Fuß, als sie für ein Foto von einem Felsen auf einen anderen sprang.

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Freiheit 38/52

Ein Stoffelch auf einem Felsen, dahinter - unscharf - ein weißes Wohnmobil

Freiheit ist ein Begriff, über den sich wahrlich lang und breit philosophieren lässt. Wo beginnt sie, wo endet sie? Was macht Freiheit aus? Ich kann es nur für mich persönlich festmachen. Meine „Freiheit“ begann am 1.1.21, der erste Tag an dem ich nie mehr aufstehen musste, um zur Arbeit zu gehen. Okay, von freiwilligen Einsätzen zur Reisendenlenkung abgesehen, aber hey, auch dass mach ich letztlich freiwillig.

Ansonsten konnte ich nun, wann immer ich wollte, mein Wohnmobil besteigen und losfahren. Norden, Süden, Westen. Europa hat viel zu bieten. Diese Freiheit setzt allerdings voraus über Mittel zu verfügen, um sich das leisten zu können. Das Glück habe ich und ich bin sehr dankbar dafür.

Sport 37/52

Wakeboarder auf einem See

Manche scheitern schon beim Start, andere, wenn der Mitnehmer die Kurve nimmt und dabei Geschwindigkeit aufnimmt. Der spontane Zug an den Armen kommt für Einige unerwartet und endet häufig mit einem Bauchklatscher im See. Wakeboarding ist also durchaus ein anspruchsvoller #Sport. Wer dann noch Rampen oder Railings nutzen will, sollte schon ein paar Runden geübt haben, oder Profi sein. Körperbeherrschung ist dann nämlich das A&O auf dem Wasserbrett, ansonsten… siehe oben.

Der Beitrag #sport erscheint als 37. Beitrag im Rahmen der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder aus #mastodon. Fotografiert mit dem iPhone 13Pro, nachbearbeitet mit Snapseed.

Stillleben 36/52

Zwei Autos in Detailansicht. Im Vordergrund ein intakter Sportwagen, direkt dahinter ein Unfallwagen

Die meisten Stillleben sind ja kunstvoll arrangiert, bestehen aus Vasen, Blumen oder Obst Arrangements, perfekt ausgeleuchtet und in Ruhe aufgenommen. Ich habe meinen Beitrag zur #52WochenFotoChallenge auf der Straße an meiner Lieblingseisdiele gefunden. Direkt vis a vis zu einem coolen Protzauto stand ein Unfallwagen mit schrägem Vorderrad. Neu & Alt, Ganz & Kaputt, Chrom & Rost. So still kann das Leben manchmal sein. Sogar auf der Straße. Fotografiert mit dem iPhone13Pro und in LR etwas aufgepimpt.

Familie 35/52

Ein Küchenbrett mit Bildern von Gewürzlöffeln. Auf dem Brett liegen 2 Zitronen und ein Keks

Familie ist eine komplexe und facettenreiche Einrichtung. Sie kann sowohl eine wichtige Quelle des Glücks als auch der Herausforderungen sein. Wie wir mit unserer Familie interagieren und wie sie unser Leben beeinflusst, hängt oft von den individuellen Umständen und den Beziehungen ab, die innerhalb der Familie gepflegt werden. Es ist wichtig, diese Beziehungen zu pflegen und daran zu arbeiten, um das Beste aus ihnen zu machen, während man gleichzeitig Verständnis und Geduld für die Schwierigkeiten aufbringt, die das Familienleben mit sich bringen kann.“ Sagt ChatGPT. Kann ich so unterschreiben. Familie ist nicht immer einfach.

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Stadt 34/52

Ein älteres Pärchen schaut auf eine Stadtsilhuette mit Hochhäusern

Die Großstadt ist eine Sinfonie der Kontraste. Hektik und Stille, Chaos und Ordnung, Bewegung und Stillstand – all diese Elemente kommen zusammen, um eine einzigartige und faszinierende Melodie zu schaffen.

Hektik ist oft Taktgeber dieser Großstadtsinfonie. Menschen eilen von einem Ort zum anderen, immer auf der Suche nach der nächsten Station in ihrem geschäftigen Alltag. Die Zeit scheint hier schneller zu vergehen, als irgendwo sonst.

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Verloren 33/52

Ein verlorener Turnschuh auf einer Bärenfigur aus Stein

„Wo ist dein Schuh? Du hast ihn verloren. Als ich dir den Weg zeigen musste
Wer hat verloren? Du dich? Ich mich? Oder, oder wir uns?“

In seinem Hit „Jeanny“ sang Falco schon 1985 von verlorenen Schuhen. Gut, die Geschichte ging noch weiter, der Schuh damals war rot, gehörte einem Mädchen und leider ging sich das Ganze nicht gut aus. Aber der Text passt trotzdem zum Wochenthema #Verloren der #52WochenFotoChallenge. Warum Menschen in Berlin ihre Schuhe verlieren und wie sie den Rest des Weges zurücklegen ist mir schleierhaft, aber man sieht die armen, verlorenen Schuhe nicht selten im Stadtbild.

Ein verlorener Turnschuh am Gleis im Berliner Hbf
Schuh im Gleis

Silhouette 30/52

Silhouette einer Figur und einem Treppengeländer

Sil·hou·et·te – Umriss, der sich [dunkel] vom Hintergrund abhebt. So die Erklärung aus den „Oxford Languages“. Der Begriff stammt aus dem Französischen und heißt ins deutsche übersetzt „Schattenriss„. Ausgehend von diesen Erklärungen habe ich im Berliner Bodemuseum das Thema der aktuellen #52WochenFotoChallenge getroffen und eine #Silhouette einer antiken Statue inklusive Treppengeländer auf die Speicherplatte gebannt.

Nummer 27/52

ICE Wagen 12, 1. Klasse, Nahaufnahme

Was liegt näher als meine Wochenendaufenthalte am Berliner Bahnhof dafür zu nutzen eine Nummer zu ziehen, ähhm, zu suchen und zu fotografieren. Schließlich ist #Nummer, der aktuelle Begriff der Woche 27 in der #52WochenFotoChallenge. Jeder Zug hat natürlich irgendwo Nummern, sei es Wagennummern, oder Platznummern, oder die „große“ Nummer, die den Pöbel von den Eliten trennt. Bei der Bahn wird „Klassenbewusstsein“ schließlich groß geschrieben. Als aktiver Mitarbeiter der Bahn durfte ich ja die letzten 20 Jahre auch die „bessere“ Klasse nutzen, als Pensionär bleiben mir nur noch die Holzbänke. Na gut, so schlimm ist es ja gottseidank auch nicht, Zug fahren ist generell eine tolle Sache, solange die Züge fahren und einigermaßen pünktlich sind. Mit beidem klappt es im Moment nicht so wirklich, es kann nur besser werden. Hoffe ich mal.