Heute bin ich mit dem Rad wieder eine Herbstrunde gefahren. Die Bäume leuchten in allen Farben und die klare Sicht zeigt die bereits schneebedeckten Schweizer Alpen über dem Bodensee. Ganz oben dreht der Zeppelin seine Runde, dessen Sasion auch langsam zu Ende gehen dürfte. Eine gerade sehr schöne Zeit hier unten am See.
Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #16
Nicht immer sind die Appenzeller Alpen von Überlingen aus zu sehen. Manchmal tagelang überhaupt nicht, mal nur als Schemen, oder – wie auf dem Titelfoto – verschämt in der Abendsonne über die Wolken schauend. Die höchste Erhebung ist dabei der Säntis der hier auch gut zu sehen ist mit seinem Gipfelmast. Das Foto ist mit einer langen Brennweite direkt aus unserer Wohnung in Überlingen aufgenommen worden. Ein – fast – unbezahlbare Aussicht, wie auch die Folgende aus dem Frühjahr.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #9
Jeden Morgen führt uns der erste Gang zum Wohnzimmerfenster, um zu sehen, welches Bild uns heute geboten wird. Werden wir überhaupt etwas sehen was über die nächste Hausreihe hinausgeht, oder liegt Nebel über dem See? Werden wir das magische Panorama der Appenzeller Alpen sehen, oder hat wieder jemand vergessen ein paar Schweizer Franken in den Alpenblickautomat zu stecken? Doch selbst wenn die Berge zu sehen sind, liegt meist ein Dunst davor, der der Kamera mit Teleobjektiv ein eher verwaschenes Bild liefert.
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Neben einem tollen Blick auf den Bodensee haben wir auch gleich dahinter noch den Fernblick auf die Appenzeller Alpen in der Schweiz. Der rund 60 Kilometer Luftlinie entfernte Säntis ist mit gut 2500 Metern die höchste Erhebung und quasi der Überlinger Hausberg. Die Alpen sind allerdings für uns nicht immer sichtbar. Wir scherzen dann gern, dass wir wohl wieder mal ein paar Räppli einwerfen müssen, damit die Schweiz sie wieder hervorzaubert. An einem der letzten Abende zeigte sich unter einer Schlechtwetterfront ein herrlich rosafarbenes Alpenglühen. Auch mit dem Supertele meiner Kamera gelingt es mir selten ein klares Bild der Berge zu bekommen, da sich in den 60 Kilometern doch eine Menge Dunst und Wasser kondensieren. Aber es geht ja auch eher um die Stimmung.
