Das Überlinger Münster

Der Blick vom Chorgestühl ins Überlinger Münster

Im Rahmen einer persönlichen Führung hatte ich letztens Gelegenheit, das Innere des Überlinger Münsters fotografisch etwas genauer zu erkunden. Vom erhabenen Blick aus der Höhe der Orgel, zum Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert, erschaffen von Jörg Zürn, bis zum Blick auf die gewaltigen Stelen, die das 5-schiffige Gotteshaus seit dem 14. Jahrhundert stützen.

Zu Beginn war das Münster St. Nikolaus noch nicht ganz so mächtig. Die letzte Erweiterung zur heutigen Form war der Umbau zur Basilika nach 1512, wobei das Ulmer Münster als Vorbild diente. Dabei wurde das Mittelschiff nach oben erweitert und durch Obergaden ergänzt sowie mit Netzrippengewölben überwölbt. 1563 war die heutige Gestalt des Kirchenbaus vollendet.

Nächste Woche finden die Firmungen im Überlinger Münster statt, wo ich mit einem Kollegen vom Fotoclub die Aufgabe übernommen habe, das Ganze fotografisch zu begleiten. Sowohl das Ambiente, als auch die einzelnen Fotos der Firmlinge, damit die Eltern nicht aufgeregt durch die Kirche schwirren müssen, um Fotos ihrer Kinder zu bekommen. Das übernehmen wir zentral und stellen die Fotos anschließend zur Verfügung. Bin schon sehr gespannt.

Hier noch ein letzter Blick auf den prächtigen Hochaltar. Er besteht aus unbemaltem Lindenholz und ist mit 23 lebensgroßen sowie über 50 kleinen Figuren, teilweise in szenischen Darstellungen, dekoriert. Der direkte Zugang ist allerdings nur zu bestimmten Zeiten möglich.

Hexenküche

Dingelsdorf am Bodensee im morgendlichen Nebel

Langsam beginnen hier am Bodensee die Nebeltage. Heute Morgen um acht Uhr konnte ich gerade so den Baum vor unserem Fenster erahnen, nur eine halbe Stunde später war der Blick frei hinunter auf den See. Auf der gegenüberliegenden Seite in Dingelsdorf trieben die Nebelschwaden allerdings noch länger über den Bodanrück. Auch die Appenzeller Alpen schauten nur mit den Spitzen über das Nebelmeer.

Der herbstliche Blick über das Überlinger Münster zeigt eine Nebelwand über dem Untersee. Links im Bild reckt der Säntis sein Haupt in den Himmel.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #17

Überlinger Münster in der Herbstsonne

Lange nichts mehr zu dem Thema eingestellt. Daher heute nur kurz und knapp das Überlinger Münster, fotografiert vom Garten des kulturhistorischen Museums, in dem wir heute die Lauterwasserausstellung besucht haben. Viele Bilder die Überlingen zeigen, einen Bogen spannend vom letzten Jahrhundert von den Anfängen der Fotografie bis in die heutige Zeit. Veränderung ist die einzige Konstante.

Alter Schwede

Schwedenprozession in Überlingen

Wahnsinn, kaum hat Deutschland – fast – den ESC in Schweden gewonnen, es gab mehr als doppelt soviel Punkte für Isaak wie die letzten fünf Jahre zusammen, finden überall Dankesprozessionen statt. Die sogenannten „Schwedenprozessionen“. Zumindest hier in Überlingen. Immerhin hat unser Nachbar gewonnen, die Schwyz. Mit einem sehr schrägen Song. Aber natürlich hat die „Schwedenprozession“ in Überlingen mal gar nichts mit dem ESC zu tun, aber ich finde, es ist ein guter Aufmacher.

„In der ehemals freien Reichsstadt Überlingen werden alljährlich die beiden „historischen Schwedenprozessionen“ begangen.

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Nebelmeer

Das Münster von Überlingen vor dem Nebelmeer des Bodensees

Unter bestimmten Wetterbedingungen liegt die ganze Bodenseeregion in dicken Nebelschwaden, die sich erst spät, oder meist gar nicht auflösen. Dann ist den ganzen Tag dicke Suppe. Warum ist das so? Kurz gesagt, es liegt an den Bergen und dem Bodensee selbst. Die Bodenseeregion liegt zwischen vielen Bergen. Dazu gehören die Alpen, das Hegau, der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Hier kann sich kalte Luft besonders gut sammeln, die für das Entstehen des Nebels verantwortlich ist. Diesen Effekt verstärkt der Bodensee zusätzlich: Der See ist im Herbst und Winter oft wärmer als die Luft. Über die große Wasseroberfläche verdunstet zusätzlich also viel Wasser. Der Bodensee fängt an zu dampfen. (Quelle: Südkurier)

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