Wir bleiben noch ein wenig in Frankfurt am Main, schließlich gibt es her eine Menge Hochhäuser. Unter anderem den „Grand Tower“. Das ist ein im Jahr 2020 fertiggestelltes Hochhaus im Europaviertel in Frankfurt am Main. Mit 180 Metern Höhe ist es aktuell Deutschlands höchstes Wohnhochhaus. Direkt daneben befindet sich die Mall „Skyline Plaza“.
Weiterlesen „Grand Tower“Hoch hinaus
Die letzten drei Tage war ich in Frankfurt am Main. Hauptgrund war ein Besuch im Städel, wo die Ausstellung „Monets Küste“ gezeigt wird. Der war im vorletzten Jahrhundert eine Zeitlang an der französischen Küste, genauer gesagt in „Etretat“ (Zur Ausstellung gibt es später einen weiteren Blogbeitrag)
Weiterlesen „Hoch hinaus“Künstlerisch 43/52
Auf meinen Hochhaustouren in Berlin und Frankfurt, habe ich ja eine Menge Häuser fotografieren können. Alle mit Blick nach oben, das kleine Fotoprojekt heißt ja auch „Lookup“. Angeregt durch ein Bild aus der aktuellen Ausstellung hier in Überlingen, habe ich mehrere Bilder in Photoshop zusammengefügt und miteinander multipliziert. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten und manchmal passst die Eine, manchmal die Andere. Hier sind also für die 43. Aufgabe der #52WochenFotoChallenge meine Bilder zum Thema #künstlerisch. Die Aufnahme im Titel zeigt Hochhäuser aus dem Frankfurts Bankenviertel, das folgende Bild Hochhäuser rund um die Messe, mit dem Hammeringman.

Weihnachtswunder
Da wir die Feiertage zu Besuch bei meinem Sohn und seiner Familie in der Nähe von Frankfurt waren, mussten wir für unsere Rückfahrt etwas Neues ausprobieren. Hinzu wurden wir von Nachbarn mit dem selben Ziel im Auto mitgenommen, zurück blieb uns daher nur die Bahn. Von der war ja in der letzten Zeit nichts Gutes zu hören. Dann noch Weihnachtsverkehr und der Übergang in Ulm vom ICE zum IRE 3 beträgt planmäßig lediglich 9 Minuten. Als Insider weiß ich natürlich, dass das ein Spiel mit dem Feuer ist. Riiisiko.
Weiterlesen „Weihnachtswunder“Planespotting
Anstelle mit der Playstation zu spielen, haben Colin und ich heute nachmittag unsere Olympus Kameras eingepackt und sind zum Planespotting Hotspot an die Startbahn-West gefahren. Musste ja auch endlich mal mein Superzoom ausprobieren. Nach drei Stunden war meine Körpertemperatur gefühlt unter 30 Grad gefallen, aber der A380 nach Shanghai war im Kasten, neben ungefähr 100 weiteren Flugzeugen.
Nackter Beton
Von den Einsitzenden liebevoll „Alcatraz“ genannt, erhebt sich am Rande des Gutleutviertels in Frankfurt die Zentrale des Personenverkehrs der Deutschen Bahn. Da ich dort bis zu meinem Wechsel nach Berlin meinen Arbeitsplatz hatte, schleichen sich immer etwas nostalgische Gefühle ein, wenn ich dort einen Termin habe.
Das erste was mir morgens um halb 10 begegnet, ist ein Hase, der gegenüber des Eingangs die Flucht vor mir ergreift. War das Gebäude vor einigen Jahren noch ein Solitär am Rande des ehemaligen Güterbahnhofs, ist es heute fast umschlossen von Häusern und den Hallen der Messe. Das Europaviertel wuchert immer weiter hinaus Richtung Rebstockpark.
ICE – Polaroid Series #20
20 Jahre Bahnsinn
Die DB Konzernzentrale in Berlin am Potsdamer Platz – Foto: h|b
Als am 28. Januar 1994 im Berliner Ostbahnhof einer der neuen ICEs und eine Dampflok langsam aufeinander zufuhren und exakt an einem vorher bestimmten Punkt aufeinander trafen, saß ich vermutlich noch gemütlich im Rechenzentrum in Frankfurt und haderte mit meinem Schicksal. In Berlin feierte man mit der Gründung der „Deutschen Bahn“ den Zusammenschluss der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn und ich hatte keine Ahnung wie es bei mir beruflich weitergehen würde. In Sichtweite war vor kurzem erst die ehemalige Hauptverwaltung der Bundesbahn gesprengt worden. Eine wilde Zeit, die Wiedervereinigung, auch für die Bahn.
Ich bin zwar Beamter, arbeitslos würde ich also nicht, aber ich hatte irgendwie damit gerechnet meinen Job im Rechenzentrum bis zur Pensionierung weitermachen zu können. Ich weiß, blöde Idee, aber damals war ich so drauf. Wir hatten nun aber mit der Reichsbahn ein weiteres Rechenzentrum geerbt und „meine“ Anwendung wurde seit einiger Zeit von Kollegen in Berlin Mahlsdorf betreut. Aber manchmal braucht man auch einfach so einen Anstoß von außen, um den Arsch hoch zu kriegen.
In der Folgezeit sprang ich jobmäßig durch die Bahn. Ich durfte sogar meinen Beamtenstatus ruhen lassen um Angestellter zu werden, dadurch weiter aufsteigen und irgendwann sogar 1.Klasse fahren. Diese Möglichkeiten sah die Laufbahn des „Mittleren Beamten“ einfach nicht vor. Am Ende landete ich dann in der großen Stadt Berlin, in der Konzernzentrale am Potsdamer Platz. Bahnsinn. „Mein“ Rechenzentrum in Frankfurt wurde irgendwann auch gesprengt, was dem Bahntower bis heute Gottseidank erspart blieb. Mir bleibt da nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch „Deutsche Bahn„, danke für die schöne Zeit und auf die nächsten 20 Jahre. Stößchen.
Down by the river
Städte durch die sich ein Fluss zieht, haben schon ein besonderes Flair. Man kann am Ufer sitzen, dabei den Schiffen zusehen, oder daran entlang spazieren gehen, im Sommer die Kühle genießen und vieles mehr. Wenn dann der Fluss noch eine malerische Kulisse, wie die beleuchtete, nächtliche Skyline von Frankfurt spiegeln kann, wirkt das alles gleich noch viel magischer. Der linke schwarze Block ist für heute Nacht mein zu Hause und mein Blick aus dem Zimmer im elften Stock breitet das ganze Frankfurt-Panorama vor mir aus. Wie 3-D Kino in HD.
Iwwer die Brick
Über die „Neckarbrick“ hat mal Joy Fleming in ihrem „Neckarbrückenblues“ gesungen. Ihr „Karl“ war wohl darüber abgehauen. Der Rest des Songs ist eher was für Menschen, die diesem – sehr speziellen – Dialekt etwas abgewinnen können. Dazu gehöre ich nicht so wirklich. Der Frankfurter Dialekt liegt mir da eher. So überquert der Radfahrer auf meinem Foto auch die Mainbrücke, genauer gesagt den Holbeinsteg in Frankfurt. Ist zwar offiziell eine Fußgängerbrücke, aber spät Abends nimmt das keiner mehr so genau. Irgendwie mussmer ja schließlich von Hibbde- nach Dribbdebach komme.



