Segeltörn

Ein Segelboot auf einem See, verfremdet durch Bewegungsunschärfe (Adamski-Effekt)

Der See liegt still im Winter, fast wie eingefroren zwischen Zeit und Raum. Ein einsames Segelboot durchbricht die Ruhe, während sich See und Berge im Hintergrund in sanfter Bewegungsunschärfe auflösen – inspiriert vom Stil von Josh Adamski. Es sind die kleinen Unvollkommenheiten im Moment, das Fließen der Zeit, die mich beim Fotografieren fesseln. Jedes Bild ist vergänglich, jeder Blick einmalig – und genau darin liegt für mich die Schönheit.

Blaue Stunde

Skulptur "Der Bodenseereiter" von Peter Lenk

Die blaue Stunde bezeichnet die Zeit zwischen noch hell, aber noch nicht ganz dunkel. Aktuell also zwischen halb acht und halb neun. Eine gute Gelegenheit die Kamera auszuführen und zu schauen, was in punkto Bildstabilisierung beim Olympus Flaggschiff möglich ist. Stativ habe ich nämlich nicht dabei, soll ja eher ein wenig spontan sein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die längste Belichtungszeit aus der Hand, leicht aufgestützt, lag bei 5 Sekunden (Bild der Franziskanerstraße). Kannste nich meckern, wie der Berliner in mir sagen würde.

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Blaue Seestunde

See mit dramatischem Himmel

Ich wollte ja immer schon mal austesten, wie das so mit Langzeitbelichtungen funktioniert. Einen Graufilter habe ich schon länger, es fehlte nur Zeit und Motiv. Bei einem meiner letzten Besuche in Okriftel habe ich dann die Gelegenheit genutzt und mich zur blauen Stunde auf den Weg gemacht. Das 12-50 mm von Olympus auf die OM-D und den Graufilter vorn drauf. ISO runter, Blende zu, lange Belichtungszeit garantiert. Den Selbstauslöser auf 2 Sekunden stellen, so kann sich die Kamera nach dem Drücken des Auslöseknopfes wieder „beruhigen“ und rund 60 Sekunden belichten. Ergebnis ist eine perfekte „Blaue Stunde“ am See in Okriftel.