Fête de la Musique

Musiker bei der Fete de la Musique in Berlin

Was haben ein englischer Schlagzeuger, ein irischer Sänger, ein lokaler Mundharmonikaspieler und viele weitere Gitarristen und Sänger gemeinsam? Die Freude an der Musik, die Bereitschaft umsonst aufzutreten und den vielen Menschen bei einem Bierchen oder einem Wein gute Laune zu vermitteln. So geschieht es jedes Jahr am 21. Juni in Berlin, im Rahmen der Fête de la Musique. Auch vor dem Pub Molly Malones in Berlin-Friedrichshain.

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Aus und vorbei

Verwirrte Menschen irren auf den Treppenstufen des ehemaligen REWE an der Warschauer Straße herum, versuchen die Tür zu öffnen, schauen ungläubig durch die Scheiben in das Innere, nur um dort Mitarbeiter zu sehen, die dabei sind entgültig die Regale auszuräumen. Auf den Stufen stehen Sektflaschen und Trauerschilder. Seit gestern ist Schluss mit dem „Party-Rewe“, der früher mal der „Party-Kaisers“ war und noch viel früher eine Kaufhalle.

Seit dem wir in der Gubener Straße wohnen – seit 2001 – war das „unser“ Einkaufsmarkt. Zu Fuß erreichbar, gab es alles was man zum überleben brauchte. Aus und vorbei. Eine Aera geht zu Ende. Was kommt? Irgendwas mit Wohnen oder Arbeiten, so genau scheint das niemand zu wissen. Der nächste REWE ist in der Eastside-Mall, einige Meter weiter über die Warschauer Brücke, ein weiterer wurde vor kurzem an der Modersohnbrücke komplett neu strukturiert aufgemacht.

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Boden 25/52

Holzboden

Für den aktuellen Begriff der #52WochenFotoChallenge „Boden“ gibt es ja mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Es gibt den Boden als Pendant zum Keller, Hort für alle Dinge, die in der Wohnung Platz wegnehmen, daher weggeräumt werden und erst bei einem Umzug wieder überraschend auftauchen.

Oder den #Boden auf dem wir stehn und gehn. Im Moment sitz ich ich allerdings drauf und fünf Meter unter dem Boden – auf dem sich eine Pizzeria befindet – schwappt die Ostsee an den Strand von Heringsdorf. Wir genießen Sonne und Meer bei einem fruchtigen Chardonnay und dem weiten Blick von der Seebrücke in die Ferne. Der Boden der Tatsachen – den gibt es ja auch noch – spielt heute keine Rolle. In diesem Sinne …

Salute!

Iron Bird

Ein lebensgroße Vogelfigur aus Draht und Eisen

An diesem Wochenende steigt das MRF – Meeresrausch Festival – auf der Halbinsel Peenemünde auf Usedom. Drei Tage elektronische Musik und Happening. Sah ganz nett aus, was die da in die Landschaft gezimmert haben 😉

Antik 24/52

Tempel der Hera in Selinunte auf Sizilien

Da es in Berlin nicht so viel Antikes zu sehen und zu fotografieren gibt – das Pergamonmuseum hat wegen Umbau schon ewig geschlossen – zeige ich heute etwas Antikes aus meiner Fotokiste. 2013 sind wir mit dem Wohnmobil durch Italien bis nach Sizilien gefahren und ich war überrascht, was auf dem Weg und am Ziel an alten Tempeln rumsteht, die ich eigentlich eher in Griechenland erwartet hätte. Auf dem Bild ist der antike Tempel der Hera aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zu sehn, den man auf Sizilien in Selinunte finden kann.

Cash

Johnny Haeusler im Gespräch mit Robert Habeck auf der re:pubilca

MakerSpace, BerlinHub, PerspectiveLab, LihgtningBox, XHain, MediaParcours, Meetup Garten, Glashaus, Flutgraben und vieles mehr. Wer diese Begriffe inhaltlich zuordnen kann, war wahrscheinlich auf der diesjährigen re:publica, der Konferenz für alles rund um Gesellschaft, Medien und Technik. Andreas Gebhard (GF), Johnny Haeusler, Markus Beckedahl und Tanja Haeusler (Gründer:innen) hatten wieder ein gigantisches Programm für die Besucher auf den Weg gebracht.

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O Quilombismo

Ein Mann singt

Seit dem letzten Wochenende ist das Haus der Kulturen der Welt in Berlin wieder eröffnet. Unter der Leitung von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, hat sich das ganze Haus in ein buntes Spektakel aus Kunst, Malerei und Mystik verwandelt und das weitere Programm, so hat Ndikung verkündet, solle von Menschen aus allen 190 Nationen gestaltet werden die in Berlin leben. Als Quilombo bezeichnete man zur Zeit der portugiesischen Herrschaft eine Niederlassung geflohener schwarzer Sklaven in Brasilien. Das Wort Quilombo stammt aus den Bantu-Sprachen Kikongo und Kimbundu und bedeutet Wohnsiedlung.

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Bunt 23/52

„Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider,
bunt, bunt, bunt ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so bunt ist,
weil mein Schatz ein Maler ist.“

Das ist die letzte Strophe eines bekannten Kinderliedes. Gleichzeitig ist es auch der 23ste Begriff der #52WochenPhotoChallenge. Dazu habe ich mir meine nächstgelegene Mall vorgenommen, ein paar Bilder mit dem iPhone geschossen und diese dann mit Snapseed zu der bunten Collage zusammengefügt die ihr hier sehen könnt. Mehr BUNT geht glaub ich nicht 😉 Und Maler ist ja im Grunde genommen auch nur ein anderer Begriff für Fotograf.

Kindertag

Junge sitzt an Haustür in Berlin und hält einen Ball

Der Kindertag, auch Weltkindertag, Internationaler Kindertag oder Internationaler Tag des Kindes, ist ein in über 145 Staaten der Welt begangener Tag, um auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder und speziell auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen. In Deutschland gibt es die Besonderheit, dass es diesen Tag zweimal gibt. Einmal heute, am 1. Juni, was hat mit der Geschichte der Trennung zu tun hat. Diesen Tag gab es in der DDR, hieß eigentlich „Internationaler Kindertag“ und wird weiterhin im Osten gefeiert. Version Nummer 2 gibt es im Westen Deutschlands am 20.September und nennt sich dort „Weltkindertag“. Die Idee, mit einem Weltkindertag an die Rechte der Kinder zu erinnern, hatte das Kinderhilfswerk UNICEF im Jahr 1954. Diese Organisation hilft Kindern auf der ganzen Welt, die in Not sind. Der Weltkindertag wird mittlerweile in mehr als 145 Ländern gefeiert – allerdings nicht überall am selben Tag.

Das Foto enstand bei einem Spaziergang durch den Kiez, wo ich den Jungen auf der Treppe zum Eingang des Hauses sitzen und mit seinem Ball spielen sah. Ob er auf seine Freunde wartete, die mit ihm Ball spielen wollten, oder er sich noch nicht entscheiden hatte, ob er mit seinem Ball zum nah gelegenen Spielplatz mit Basketballkörben gehen wollte, überlasse ich der Fantasie der Betrachter. Viele Kinder auf der Welt haben diese Entscheidungsmöglichkeit nicht. Sie müssen arbeiten, sterben als Kindersoldaten, oder leben einfach in bitterer Armut. Auch daran soll der „Kindertag“ erinneren, egal wann er gefeiert wird.

Der Wächter

Ein Securitymann überwacht das Holocaustdenkmal in Berlin

Ob Sonnenschein oder Regen, er steht dort,
unerschütterlich, stark, wie ein stummer Hort.
Der Wächter wacht, Tag für Tag, Nacht für Nacht,
beschützt die Erinnerungen, für uns alle gedacht.