Der Rheinfall: Majestätisches Naturspektakel

Der Rheinfall in Schaffhausen mit dem Schloss Laufen

Mit einer beeindruckenden Wassermenge von durchschnittlich 373 Kubikmetern pro Sekunde (!) und einem imposanten Durchfluss, der die Sinne überwältigt, ist der Rheinfall einer der drei größten Wasserfälle Europas. Die beiden anderen befinden sich weit entfernt in Norwegen und auf Island. Daher ist es nur logisch, dass wir den kürzesten Weg nehmen, den in die Schweiz. Schaffhausen ist von Überlingen gerade mal 60 km entfernt und eignet sich daher für einen kleinen Nachmittagsbesuch.

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Einschnellen

Männer beim Einschnellen in Überlingen

Pünktlich mit dem letzten Glockenschlag am Überlinger Münster um 12 Uhr bricht am Heiligen Dreikönigstag in der Münsterstraße das Chaos aus. Vor hunderten Zuschauer wird in Überlingen die Fasnet mit dem traditionsreichen „Einschnellen“ (SWR) eingeläutet. Dabei schwingen Narren die für die schwäbisch-alemannische Fastnacht charakteristischen Peitschen und Karbatschen hin und her. Das Ganze erinnert mich spontan an Schüsse und macht einen Höllenlärm.

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Sturmwarnung

Seit ein paar Tagen flackern rund um den Bodensee orange Leuchten an den Ufern. Wie wir als Neu-Überlinger gelernt haben, sind das Warnleuchten, die aktuell auf starke Windböen zwischen Beaufort 6 -7 hinweisen. Sie blitzen bis zu 40 mal in der Minute und warnen alle Schiffsführer sich entsprechend zu verhalten. Blinkt das Licht ungefähr 90 mal die Minute ist es eine Sturmwarnung. Dann bleibt man wohl besser im Hafen, oder am Ufer. Bei unserem heutigen Besuch am Landungsplatz ist das Wasser ganz schön kabbelig. Mit Ruderboot oder SUP wäre es wohl jetzt eher ungemütlich auf dem Wasser.

Interessanterweise scheint über den Schweizer Alpen die Sonne aus einem blauen Himmel, wogegen sich über dem Bodensee dunkle Wolken ballen, aus denen es ab und an nieselt. Ist mir schon ein paar mal aufgefallen und wohl dem Mikroklima des Bodensees geschuldet. Aber Dank unseres erhöhten Standortes sehen wir jeden Tag weit hinüber in die Schweiz und erfreuen uns am sonnigen Panorama.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #1

Sprungturm des Überlinger Freibades im Dezembernebel

Nachdem die #52WochenFotoChallenge für 2023 beendet ist, habe ich mir ein neues kleines Projekt überlegt. Die „Jede Woche ein Bild“ Idee behalte ich bei, so setze ich mich ein wenig unter kreativen Druck. Es gibt zwar auch für 2024 eine Challenge von Norbert Eder, aber ich möchte gern in diesem Jahr meine neue Heimat in den Fokus stellen.

Bereits die ersten beiden Wochen haben mich dermaßen geflasht, was das Wetter und die daraus resultierenden Stimmungen angeht, dass ich sicher genug Fotomaterial zusammen bekomme, um ein Jahr zu füllen. Das Hauptthema – so wie es in der Überschrift zu lesen ist – habe ich mir mit Hilfe von ChatGPT erarbeitet, ich denke es trifft mein Vorhaben ganz gut. Licht und Wasser dominieren die Gegend, die Schweizer Alpen als Kontrast sind dann das Sahnehäubchen. Auch wenn das neue Jahr erst morgen startet, beginne ich die Serie bereits heute, am letzten Sonntag im Jahr 2023. Dem Jahr des großen Umbruchs.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch, bleibt gesund und erfreut euch an der Natur, die unvergleichliche Möglichkeiten bietet fotografisch entdeckt zu werden.

Nebelmeer

Das Münster von Überlingen vor dem Nebelmeer des Bodensees

Unter bestimmten Wetterbedingungen liegt die ganze Bodenseeregion in dicken Nebelschwaden, die sich erst spät, oder meist gar nicht auflösen. Dann ist den ganzen Tag dicke Suppe. Warum ist das so? Kurz gesagt, es liegt an den Bergen und dem Bodensee selbst. Die Bodenseeregion liegt zwischen vielen Bergen. Dazu gehören die Alpen, das Hegau, der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Hier kann sich kalte Luft besonders gut sammeln, die für das Entstehen des Nebels verantwortlich ist. Diesen Effekt verstärkt der Bodensee zusätzlich: Der See ist im Herbst und Winter oft wärmer als die Luft. Über die große Wasseroberfläche verdunstet zusätzlich also viel Wasser. Der Bodensee fängt an zu dampfen. (Quelle: Südkurier)

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Weihnachtswunder

ICE im Bahnhof des Frankfurter Flughafens

Da wir die Feiertage zu Besuch bei meinem Sohn und seiner Familie in der Nähe von Frankfurt waren, mussten wir für unsere Rückfahrt etwas Neues ausprobieren. Hinzu wurden wir von Nachbarn mit dem selben Ziel im Auto mitgenommen, zurück blieb uns daher nur die Bahn. Von der war ja in der letzten Zeit nichts Gutes zu hören. Dann noch Weihnachtsverkehr und der Übergang in Ulm vom ICE zum IRE 3 beträgt planmäßig lediglich 9 Minuten. Als Insider weiß ich natürlich, dass das ein Spiel mit dem Feuer ist. Riiisiko.

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Reisen 52/52

Person mit Reiserucksack vor verwischter U-Bahn

Interessant, dass der letzte Begriff der #52WochenFotoChallenge #Reisen als Thema hat. Der Aspekt meines Lebens, den ich in diesem Jahr hinter mir gelassen habe. Keine Wohnmobiltouren mehr, keine Kreuzfahrten, Reisen wird jetzt eine lokale Angelegenheit hier in der neuen Heimat am Bodensee. Radfahren, Zug fahren, Schiff fahren, Wandern, alles was sich mit eigener Kraft und minimaler Unterstützung realisieren lässt.

Zum Thema Reisen hätte ich jetzt genügend Auswahl an norwegischen Fjorden gehabt, oder an französischen Leuchttürmen, aber das Bild was ich bei einem der letzten Besuche meines Berliner Fotoclubs in der U-Bahn gemacht hatte, erschien mir als das fotografisch geeignetste. Noch dazu sogar mit meiner „richtigen Kamera“ und nicht mit dem iPhone. Der Backpacker in der U-Bahn, irgendwohin unterwegs, dazu das Werbeplakat zum Thema Reisen und die verwischte U-Bahn lassen das Reisen nur erahnen. Wohin wird es wohl gehen?

Mit diesem Gedanken verabschiede ich das Jahr 2023 mit der #52WochenFotoChallenge und bin gespannt, was das kommende Jahr an fotografischen Herausforderungen bringen wird. Allen Blogleser:innen schöne Feiertage und ein tolles 2024.

Angekommen

Wolkenberge am frühen Morgen über dem Bodensee

Vor einer Woche haben wir erst unseren Umzugslaster entladen, gestern waren wir bereits auf dem Überlinger Bürgeramt – kaum zu glauben, aber man bekommt hier sogar zeitnah Termine – und sind nun offiziell Bürger von Überlingen. Einer „Groß-Kreisstadt“ mit rund 23.000 Einwohnern und damit – nach Friedrichshafen – die zweitgrößte Stadt im Bodenseekreis.

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Freude 51/52

Auf einem Anlegesteg warten verschieden Boote in Form von Einhorn, Schwan und Flamingo auf den Frühling

In den dunklen Wintertagen freut man sich darauf, dass es endlich wieder heller und wärmer wird. Auch Einhorn, Flamingo und Schwan freuen sich am Überlinger Hafen auf die Zeit, wenn sie die Kinder und Eltern wieder über den Bodensee schippern können.

Das ist der vorletzte Beitrag zur #52WochenFotoChallenge 2023 zum Thema #Freude

Weiß 50/52

Braunes Herbstblatt auf weißem Schnee

Was kann es weißeres geben als frisch gefallenen Schnee. In Städten wie Berlin hält das zwar in der Regel nicht lange vor, aber auf Autodächern bleibt es etwas länger schön glitzernd weiß. Wenn das Herbstblatt als Kontrast den Schnee noch etwas weißer wirken lässt, ist das Foto perfekt.

Schneehügel auf einem Auto
Schneeberg

Dass Foto ist der 50ste Beitrag zur #52WochenFotoChallenge zum Thema #weiß