Alt 9/52

Detailaufnahme einer alten Wurlitzer Jukebox mit Singleplatten

Passend zum Wochenthema der #52WochenFotoChallenge war ich am Freitag mit einem guten Freund auf der „Retro-Klassik“ in Stuttgart. Einem Eldorado für Verbrennerautos. Möglichst gut erhalten und möglichst „Alt“. Man unterscheidet dann auch zwischen „Youngtimern“ und „Oldtimern“. Eins haben sie aber alle gemeinsam, sie sind teuer. So wird für einen guten erhaltenen VW Käfer 1302 aus dem Jahr 1974 – da habe ich genau so einen Käfer als erstes Auto für knapp 2000 DM gekauft (gebraucht) – schon mal 25.000€ aufgerufen. Hätte ich meinen schicken Käfer damals mal eingeschweißt und aufgehoben 😉

Weiterlesen „Alt 9/52“

Garagen #2

Zwei Garagen

The New Topographic Movement“ ist eine zeitgenössische Stilrichtung der Fotografie, die in den 70-er Jahren in den USA entstanden ist. Dargestellt werden oft Relikte einer bestimmten Epoche, oder auch aktuelle Objekte, die Industrieanlagen oder -brachen zeigen. Meist in Schwarzweiss, oder leichten Pastellfarben, aber in der Regel ohne Menschen. Sie schwanken zwischen Einöde und der Faszination von Gestern.

Weiterlesen „Garagen #2“

Stille 8/52

Aufnahme einer Weide am Ufer eines Sees. Der See ist durch eine LZB völlig glatt.

Stille ist in unserer lauten und bewegten Zeit etwas geworden, was man wirklich vermisst. Aber es gibt sie noch, die Enklaven der Ruhe. Eine solche habe ich im Rahmen der #52WochenFotoChallenge Anfang letzter Woche am Uferpark in Überlingen gefunden. Es ist kalt und neblig und ich bin dort unten am See fast alleine. Die Autostraße liegt hinter einer Böschung, ab und an hört man nur leise einen Zug der Bodensee-Gürtelbahn vorbeihuschen. Selbst die krächzenden Möwen haben frei, oder tummeln sich lieber weit weg am Landungsplatz.

Weiterlesen „Stille 8/52“

Garagen #1

Garagenhof in Überlingen

Das Wort „Garage“ ist eine Ableitung des französischen „garer“ und bedeutet soviel wie „in Sicherheit bringen“. Ein Spaziergang durch Überlingen brachte mich letzt auf ein neues kleines Fotoprojekt. Im Gegensatz zu meinem alten Wohnort „Berlin-Friedrichshain“ wo Autos grundsätzlich den öffentlichen Straßenraum bevölkern und es so gut wie keine Garagen gibt, ist das in ländlichen Gegenden, wozu ich jetzt auch mal Überlingen zähle, etwas ganz anderes.

Erstaunt war ich denn auch über die Vielfalt der Garagentypen die hier für das „in Sicherheit bringen“ der Autos sorgen. Im Gegensatz zu den klassischen 08/15 Garagenkartons, die normalerweise fertig vom Hersteller mit einem Laster geliefert und aufgestellt werden, gibt man sich hier etwas mehr Mühe. Es gibt zwar auch die klassischen Garagenhöfe, aber auch bemalte Garagentore, oder Garagen die aussehen wie der Eingang zu Trutzburgen. Ich starte diese Serie in schwarzweiss, weil es aus meiner Sicht die Tristesse dieser Bauwerke noch etwas besser zur Geltung bringt.

Streetart 7/52

Streetart in Überlingen

Wäre ich noch in Berlin, wäre Streetart ja gar kein Thema. Damit könnte man glaub ich ganze Fotobücher füllen. Aber im braven Überlingen? Hier gibt es nicht mal ordentliche Graffiti. Alles sauber. Wie frisch nach der Kehrwoche. Auf einem Winterspaziergang am Freitag bin ich aber dann doch rechtzeitig fündig geworden. Ich hatte das auch schon mal gesehen, aber nicht mehr so auf dem Schirm.

Weiterlesen „Streetart 7/52“

Hohenzollernschloss

Das Schloss von Sigmaringen vom Aussichtspunkt auf dem Mühlberg

Angeregt durch die Ausstellung des Fotografen David Osborne in der Leica Galerie in Konstanz, fahren wir am letzten Sonntag mit dem Auto nach Sigmaringen. Das imposante Hohenzollernschloss thront dort auf dem Bergrücken oberhalb der Donau. Im Gespräch mit dem Fotografen bei einem Besuch der Galerie habe ich ihm die Frage gestellt, wie lange er denn für seine Bilder braucht. Denn dass was dort ausgehängt ist, hat nur bedingt mit der Realität zu tun. Das kann man auf dem folgenden Bild gut erkennen.

Weiterlesen „Hohenzollernschloss“

Froschperspektive 6/52

War vor kurzem die Vogelperspektive an der Reihe, ist diesmal das Gegenteil, die Froschperspektive gefragt. Es gibt verschiedene Möglichkeit das fotografisch umzusetzen, ich habe es mal wörtlich genommen und bin dabei auf den Frosch gekommen. Auf einer unserer letzten Touren mit dem Wohnmobil durch Frankreich haben wir in „Le Petre“ übernachtet. Dort gibt es einen kleinen See, in dem sich der Ort im Abendlicht spiegelt.

Weiterlesen „Froschperspektive 6/52“

Still ruht der See

Uferpromenade in Überlingen

Auch wenn der See im Moment vor lauter Nebel mal wieder nicht zu sehen ist, gibt es doch noch genug Seebilder in meinem Album. Heute mal eins in s/w und in einer Langzeitbelichtung. Zwar nur mit dem iPhone und der App ReeHeld, aber damit kann man das ganz gut simulieren. Muss das aber auch bei Gelegenheit mit der richtigen Kamera austesten. Ronny Behnert aus Berlin treibt das bis zum Exzess auf seinem Blog „Bewegungsunschärfe„. Da finden sich sehr coole Bilder, oft eben auch mit Wasser, was aber aussieht wie ein Spiegel, also null Bewegung. Es sieht oft eher aus wie ein Milchsee. Sehr schöne Fotos. In seinem Blog gibt er auch Hinweise zur Erstellung dieser Fotos.

Action 5/52

Doppelbelichtung beim Karbatschen

Action! Im Januar? Am Bodensee? Wo alles in der Winterstarre ausharrt und auf die kommende Saison wartet. Gar nicht so einfach. Die Idee mit dem „Schnellen der Karbatschen“ hatte ich mir ja schon überlegt, aber das Hauptevent, das „Einschnellen“ findet in Überlingen traditionell bereits am 6. Januar statt. Also viel zu früh für Bilder, die ja laut Vorgabe in der entsprechenden Woche geschossen werden sollen.

Weiterlesen „Action 5/52“

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #23

Bodenseeufer verwischt durch llängere Belichtung (ICM)

Im Moment experimentiere ich wieder ein wenig damit, die Kamera während der Aufnahme zu bewegen. Sprich ICM-Fotografie. Nächste Woche soll ich dazu im Fotoclub eine kleine Einführung geben, also brauche ich ein paar aussagekräftige Fotos, die zeigen, was man mit ICM so alles machen kann. Bei meinem kleinen Spaziergang durch die Felder und entlang des Bodenseeufers landeten am Ende zwar rund 380 Bilder auf der Speicherkarte, aber nur 25 sind am Ende nach der Bearbeitung in LrC auch vorzeigbar. Das scheint bei ICM aber eine normale Quote zu sein. Also starten wir heute mal mit einem Wischer entlang des Ufersaums und einem Zoomburst mit der schönen Weide im Überlinger Uferpark.