Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #29

Blick über den Bodensee auf Wallhausen, im Hintergrund erhebt sich der Säntis

Als ich letzt mit Kamera und Tele am Überlinger Bodenseeufer unterwegs war, zeigten sich die Berge der Schweizer Alpen in voller Pracht. Durch die Verdichtung mit der extremen Brennweite scheinen sie direkt hinter Wallhausen am See emporzuwachsen. In Wirklichkeit trennen doch ein paar Kilometer Luftlinie mich und meine Kamera von den Bergen. Laut Google Maps sind das beispielsweise von Überlingen zum Säntis gut 60 Kilometer. Dabei liegt er doch direkt vor mir.

Den Blick den Bodensee entlang, in der Achse über Unteruhldingen gerichtet, ragen die Berge wie eine unüberwindliche Mauer vor dem Betrachter empor. Ich stelle mir immer vor, dass das für frühere Bewohner, die vielleicht in den Pfahlbauten gelebt haben, wie das Ende der Welt vorgekommen sein muss. Wie soll man denn da drüber kommen? Aber da der Mensch immer wissen will, was hinter dem Horizont kommt, haben sie es sicherlich auch geschafft. Solange, bis jeder Horizont erobert war.

Wetterwechsel

Blick über das Überlinger Münster und den Bodensee Richtung Alpen mit dem Säntis

Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft. Die Temperaturen steigen leicht an und der Blick auf die Appenzeller Alpen heute morgen verspricht einen schönen Tag. Also ab auf unseren Ausguck im Q5 und mit der Kamera schnell einen Blick über den See werfen. Hinter der Insel Mainau liegt noch ein Wolkenschleier, der im Laufe des Tages sogar manchmal die Mainau verschwinden lässt.

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Weitblick

Silber-Goldenes Fernrohr auf dem Platz vor der Birnau mit Blick auf den Bodensee

Mit dem schicken Fernrohr am Fuß der Birnau hat man einen großen Teil des Obersees im Blick und kann bei schönem und klarem Wetter bis weit hinaus in die Schweizer Bergwelt schauen. Auch ohne Fernrohr ist die Plattform einen Besuch wert, da sie auf jeden Fall einen tollen Blick garantiert. Wer möchte, kann direkt nebendran im „Kiosk Birnau“ zu einem Sundowner einkehren oder am Nachmittag zu Kaffee und leckerem Kuchen. Die Aussicht gibt es gratis dazu.

Kloster Birnau

Das Kloster Birnau über dem Bodensee

Das Kloster Birnau (eigentlich die Wallfahrtskirche St. Marien) ist ein herausragendes Barockjuwel am Bodensee, erbaut 1746-1750 für das Zisterzienserkloster Salem durch Peter Thumb, mit prunkvoller Innenausstattung von Joseph Anton Feuchtmayer und Gottfried Bernhard Göz, dessen Fresken das berühmte Gnadenbild der Maria umrahmen.

Sonnenuntergang am Bodensee, im Vordergrund das Kloster Birnau
Sonnenuntergang

Es ist eine beliebte Touristenattraktion mit einem weiten Blick über den See. Bei klarer Sicht, bis hinüber zu den Alpen. Nebenan, am kleinen Kiosk, kann man den Ausblick bei Kaffee und Kuchen oder einem leckeren Wein genießen. Ein schöner Sonnenuntergang rundet am Abend den Besuch ab.

Über den Wolken

Schloss Spetzgart bei Überlingen im Nebel

Zum wiederholten Male zeigt der Blick aus unserem morgendlichen Fenster dichten Nebel über der Stadt Überlingen. Also soweit wir schauen können, das ist nicht sehr weit. Kurzer Webcam-Check: Am Haldenhof scheint die Sonne. Perfekt. Also packe ich Kamera und Drohne und fahre das kurze Stück zum Parkplatz am Haldenhof. Drohne ab!

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Burgberg

Burgberg, ein Ortsteil von Überlingen

Der „Burgberg“ ist ein Überlinger Ortsteil, der sich von der Altstadt bis zur B31 nach oben zieht. Mit einer Mischung aus klassischen Ein- und Mehrfamilienhäusern wartet er noch mit einer Besonderheit auf: Den Hochhausblocks aus den 70er Jahren.

Mit bis zu 10 Stockwerken, sprengen sie etwas den Rahmen, der in Überlingen üblichen Bebauung, die man ja eher als pittoresk bezeichnen kann. Altstadt und Neustadt sozusagen. Von der Lieblingsbank aus bei klarem Wetter mit dem Tele fotografiert, könnte man meinen, die Berge wachsen direkt hinter dem Burgberg empor. Es liegen aber doch etliche Kilometer Luftlinie dazwischen. Ein Dank an den Föhn, der sowas möglich macht.

Lieblingsbank

Ein rote Bank im Vordergrund, im Hintergrund der Bodensee mit den Appenzeller Alpen

Die Woche gibt es noch ein paar knackige Herbstbilder aus Überlingen. Den Auftakt macht meine Lieblingsbank in der Nähe von Aufkirch. Zum Einen ist es der Blick auf mein Zuhause, der weiße Häuserblock rechts, und Überlingen, zum Anderen kann ich dort das weite Panorama des Bodensees, mit dem weiten Himmel und den dahinter liegenden Bergen der Appenzeller Alpen genießen. Mehr OOOOOOMMM geht nicht 😉

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #26

Blick über den Bodensee von der Birnau. Im Hintergrund der Säntis, ganz oben ein Zeppelin.

Heute bin ich mit dem Rad wieder eine Herbstrunde gefahren. Die Bäume leuchten in allen Farben und die klare Sicht zeigt die bereits schneebedeckten Schweizer Alpen über dem Bodensee. Ganz oben dreht der Zeppelin seine Runde, dessen Sasion auch langsam zu Ende gehen dürfte. Eine gerade sehr schöne Zeit hier unten am See.

Echo 24/52

Ein Blick von Überlingen über den Bodensee bis hin zu den Appenzeller Alpen

Eins der bekanntesten Echos ist sicherlich das Trompetenecho an der Echowand am Königssee. Wer mal mit dem Schiff von Schönau nach St. Bartholomä fährt, kann zuhören, wie der Trompeter seine Meldodie spielt, immer mit Pausen, um dem Echo die Gelegenheit zu geben zu antworten. Also was braucht es für ein Echo? Eine Wand, bevorzugt eine Felswand. Die sehe ich zwar regelmäßig beim Blick von meinem Balkon über den See in Form der Appenzeller Alpen, aber für ein Echo sind sie dann doch etwas zu weit entfernt.

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Fensterbank 16/52

Eine Fensterbank mit vielen, kleinen Pflanzentöpfen

Diesmal also eine Fensterbank als Teil der #52WochenFotoChallenge. Na gut, dazu muss ich ja nicht mal vor die Tür gehen. Dank meiner besseren Hälfte ist unsere Fensterbank in Richtung Bodensee und Appenzeller Alpen immer gut bestückt mit allerlei Pflanzentöpfchen. Zur leichteren Pflege und da diese Seite auch die morgendliche Sonnenseite ist, aber ausschließlich Sukkulenten. Wie man sehen kann, freuen sich die Minikakteen durchaus hier zu sein und unsere Fensterbank zu verschönern.