Weidenkätzchen

Weidenkätzchen

Die kleinen puscheligen Weidenkätzchen sind für mich ein unübersehbarer Frühlingsbote. Als ich noch in Berlin am Nordbahnhof gearbeitet habe, wuchsen jede Menge davon auf dem alten Bahngelände. Da dort vorwiegend Birken wachsen, dachte ich auch hier, ich müsste Birken suchen. Da lag ich aber falsch.

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S’goht dagege

Eine junge Frau schießt ein Selfie mit einem Mitglied der Überlinger Narrenzunft. Im Hintergrund Hänselekostüme

Der Ausruf aus der allemannischen Fasnet steht für den heutigen Aschermittwoch im Programmheft der diesjährigen Überlinger Session. Zuerst musste ich mal kurz recherchieren was das eigentlich bedeutet, zum Anderen dann von Einheimischen erklären lassen, wieso der Spruch denn am Aschermittwoch steht.

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Narri Narro

Ein Motorroller fährt durch ein Straßenszene die mit dem Adamskieffekt verfremdet wurde

Die Narren haben es dieses Jahr nicht leicht, die Schönwetterphase endete hier unten am Bodensee genau zum „Schmotzigen Dunschtig“ auch bekannt als „Weiberfasching“. Es ist grau und regnerisch, richtige gemütliche Stimmung, um als Zuschauer irgendwo länger als 10 Minuten auszuhalten. Aber wahrscheinlich stört sie es doch nicht. Was ein echter Fasnetter ist, ist Kummer und schlechtes Wetter gewohnt und lässt sich davon nicht die Laune verderben. In diesem Sinne: Narri, Narro und ein kräftiges „Überlingen, juhuuuu“

Das Titelbild zeigt die Friedhofsstraße in Überlingen kurz vor dem Hänselebrunnen. Aus den Fenstern hängen die Fahnen der Überlingen Fasnetvereine. Verfremdet wurde das Foto durch den Adamski-Effekt in Photoshop.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #28

Langzeitaufnahme am Überlinger Mantelhafen

Die erste Februarwoche läutet scheinbar das Ende der langen Nebelzeit ein. Die Sonne setzt sich immer mehr durch und die Menschen strömen ins Freie. Wo im Norden und Osten noch die Ostsee und die Elbe zufrieren und sich bizarre Eisformationen bilden, stellen sich hier unten am Bodensee schon leichte Frühlingsgefühle bei Plusgraden ein.

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Wassereis

Ein Foto einer Landschaft, verfremdet im Stil von Josh Adamski

Wie vergänglich manche Dinge sind, zeigte sich in Überlingen im Stadtgraben. Ich hatte gestern noch, bei rund – 3° die Gelegenheit genutzt die riesigen Eisgebilde zu fotografieren, die sich dort an der Wand gebildet hatten. An dieser Wand läuft permanent Wasser herunter – was den Graben im Sommer herrlich runterkühlt – und bildet natürlich bei den aktuellen Minusgraden formidable Eisstrukturen.

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Merry Christmas

Ein stimmungsvolles Foto einer beleuchteten Straßenszene aus Überlingen

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Genießt die Tage, denkt an was Schönes und bleibt gesund.

Vergänglich 50/52

Aufnahme einer Straße mit Rissen im Asphalt

„Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand“ schrieb Theodor Fontane in seiner Ballade „Brück’ am Tay“. Da geht es um den Einsturz einer gerade fertiggestellten Eisenbahnbrücke in England. Zum Zeitpunkt des Einsturzes befuhr ein Zug die Brücke und riss 75 Menschen mit in den Tod. Dass Brücken nicht so stabil sind, wie wir glauben, hat uns die jüngste Vergangenheit gelehrt.

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Herbstschweinchen

Wildschweinfiguren aus Ästen geflochten

Jetzt wo langsam der Winter Einzug hält – heute morgen stand zum ersten mal ein MINUS vor der Zahl auf dem Thermometer – wird es Zeit den Herbst abzuschließen. Dazu bediene ich mich einer hübschen Deko eines Überlinger Schuhgeschäftes, was sich gut mit dem Weitwinkel einfangen ließ. Happy Winter für Alle.

Doppelt 46/52

In einer Scheibe spiegeln sich Herbstbäume und der Bodensee

Doppelt sieht man ja entweder, wenn man einen über den Durst getrunken hat, oder wenn man eine große Fensterfront findet an die man die Kamera gut anlegen kann. Auf dem heutigen Bild zur #52WochenFotoChallenge ist es ein Restaurant am Uferpark in Überlingen. Die Spiegelung erfolgt etwa in der Mitte des Fotos und öffnet damit #doppelt den Blick auf die herbstlichen Bäume und den Überlinger See. Damit entlasse ich euch auch schon und freue mich auf eine schneereiche Woche. Nicht!

Süß 45/52

Eine Traube mit blauen Weintrauben auf einem roten Untergrund auf einem Marktstand

Als ich gestern so über unseren Markt schlenderte, auf der Suche nach etwas Süßem, um die wöchentliche Aufgabe der „52WochenFotoChallenge“ zu erfüllen, lachte mich eine schöne Traube blauer Weintrauben an. Ich durfte probieren und der Geschmack bestätigte mir mein Thema gefunden zu haben. Fruchtig, süß und fotogen noch dazu.

Ein durchsichtiges Glühweinglas mit weißem Glühwein, im Hintergrund verschwommen ein Tannenbaum.
Glüüüwi

Ein Stück weiter, auf der frisch eröffneten Eisbahn am Landungsplatz in Überlingen, konnte ich noch das heiße Endprodukt der Weintrauben genießen: Den ersten „Glüüwi“ 2025 mit Blick auf den See. Eine süße Verheißung auf die kommende Adventszeit.