Diesmal also eine Fensterbank als Teil der #52WochenFotoChallenge. Na gut, dazu muss ich ja nicht mal vor die Tür gehen. Dank meiner besseren Hälfte ist unsere Fensterbank in Richtung Bodensee und Appenzeller Alpen immer gut bestückt mit allerlei Pflanzentöpfchen. Zur leichteren Pflege und da diese Seite auch die morgendliche Sonnenseite ist, aber ausschließlich Sukkulenten. Wie man sehen kann, freuen sich die Minikakteen durchaus hier zu sein und unsere Fensterbank zu verschönern.
Rhyfall
Als wir die ersten Bilder vom aktuellen Rheinfall gesehen haben, war klar, dass wir uns das vor Ort anschauen müssen. Eine Vignette für die Schweiz haben wir noch, Kamera eingepackt und los geht es Richtung Schweiz. Nach einer dreiviertel Stunde parken wir bereits auf dem P1 und machen uns auf den Weg runter zum Rhein. Das letzte Mal waren im Sommer ’24 während des Hochwassers da. Das bedeutete damals: 900 Kubikmeter Wasser stürzen sich pro Sekunde die Felsen hinab. Das sind 900.000 Liter pro Sekunde. Das war auch zu hören.


Farbenrausch
Auf einem Feld hinter dem EDEKA in Überlingen hat ein Blumenanbieter drei lange Reihen Tulpen zum Selbstpflücken gepflanzt. Mit der richtigen Kameraeinstellung sieht es ein wenig aus wie ein Stückchen holländische Tulpenblüte. Nur dass die Felder dort natürlich unendlich viel größer sind. Aber die Vielfalt der Farben ist schon toll und ein absoluter Hingucker. Werde wohl bei Gelegenheit mit dem Messer vorbeigehen, um ein wenig Farbe ins Haus zu holen.

Fantasie 14/52
In der Fantasie ist ja vieles vorstellbar. Auch dass Gießkannen statt Früchten an Bäumen wachsen. Diese Fantasie erlebt in Überlingen jedes Frühjahr seine Wiedergeburt. Am Gasthaus Renker am Schwertlebrunnen und am Münsterplatz bei der Eisdiele hängen unzählige Gießkannen in allen Farben und Größen in den Bäumen. Ein einmaliges Fotomotiv für alle Besucher von Überlingen.
Weiterlesen „Fantasie 14/52“Neon 13/52
Leider leben wir nicht in asiatischen Metropolen, wo dich von allen Häuserwänden turmhohe, neonfarbige Werbung anbrüllt. In deutschen Städten, noch dazu Kleinstädten, sieht man so etwas eher verhalten. Für die Aufgabe „neon“ der #52WochenFotoChallenge musste ich mir also etwas überlegen, was sich möglicherweise im Haushalt befindet. Nach einer Beschreibung aus dem Netz ist Neon: „… ein reaktionsträges Edelgas von dem noch keine stabilen Verbindungen bekannt sind. Es wird durch fraktionierte Destillation verflüssigter Luft gewonnen“. Ja, nee, is klar 😉
Weiterlesen „Neon 13/52“Harmonie 11/52
Ein Steintürmchen am Ufer des Bodensees – scheinbar einfach, doch voller Bedeutung. Jeder Stein fügt sich in das Gleichgewicht des Ganzen, ohne Druck, ohne Zwang. Harmonie entsteht, wenn alles seinen Platz findet, wenn Stabilität nicht durch starre Kraft, sondern durch feines Gespür entsteht.
Das Wasser umspült die Basis, der Wind streicht darüber hinweg, doch die Steine bleiben stehen, weil sie sich in Ruhe aneinanderlehnen. So zeigt die Natur, dass wahre Harmonie nicht in Perfektion liegt, sondern in der Balance, im Einklang mit den Kräften, die uns umgeben. (Text: KI)
Funkenfeuer
Der absolute Schlusspunkt der alemannischen Fasnet sind die „Funken“. Auch am Bodensee brennen am Wochenende nach der Fasnet auf vielen Bergen und Hügeln die „Funkenfeuer“. Die Narrenzünfte bauen dazu mehr oder weniger große Holzstöße.

Krokusse
Statt grauer Garagen gibt es heute etwas Buntes zur Freude. Endlich brechen die ersten Frühblüher in Überlingen aus dem Boden, viel später, als im letzten Jahr. Die nächsten Tage ist „Sonne satt“ angekündigt, mit milden Temperaturen am Tag. Da dürften einige der Knospenblüher nach oben ans Licht streben. Und auch die fleissigen Bienchen nutzen bereits die Gelegenheit den ersten Pollen zu organisieren.
Alt 9/52
Passend zum Wochenthema der #52WochenFotoChallenge war ich am Freitag mit einem guten Freund auf der „Retro-Klassik“ in Stuttgart. Einem Eldorado für Verbrennerautos. Möglichst gut erhalten und möglichst „Alt“. Man unterscheidet dann auch zwischen „Youngtimern“ und „Oldtimern“. Eins haben sie aber alle gemeinsam, sie sind teuer. So wird für einen guten erhaltenen VW Käfer 1302 aus dem Jahr 1974 – da habe ich genau so einen Käfer als erstes Auto für knapp 2000 DM gekauft (gebraucht) – schon mal 25.000€ aufgerufen. Hätte ich meinen schicken Käfer damals mal eingeschweißt und aufgehoben 😉

Garagen #2
„The New Topographic Movement“ ist eine zeitgenössische Stilrichtung der Fotografie, die in den 70-er Jahren in den USA entstanden ist. Dargestellt werden oft Relikte einer bestimmten Epoche, oder auch aktuelle Objekte, die Industrieanlagen oder -brachen zeigen. Meist in Schwarzweiss, oder leichten Pastellfarben, aber in der Regel ohne Menschen. Sie schwanken zwischen Einöde und der Faszination von Gestern.

