Berlin-Blues #20

Humboldtforum mit Dom und Spree

„Ich bau dir ein Schloss so wie im Märchen…“ sang Heintje bereits im Jahr 1968, als in Ost-Berlin noch eine andere Art von Gebäude in Planung war, dass dann 1974 Richtfest feiern konnte: Der Palast der Republik. Die Monarchie war irgendwie out und so richtig coole Schlösser gab es nur in Frankreich. Aber die Zeit überdauert Ideen und warum nicht die Zeit etwas zurückdrehen? So ein bisschen preussisches Feeling am angestammten Platz? Also wurde nach der Wende flugs ein Grund gefunden, das alte DDR Relikt loszuwerden: Asbest.

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Berlin-Blues #19

Die Kunstinstallation "Grundrechte 49", im Hintergrund ein Turm des Reichstages

Wenn man auf der Straße „Unter den Linden“ fast am Ende Richtung Spree abbiegt und dann wieder vor der Spree nach links zum Reichstag, findet sich die Installation „Grundgesetz 49“ von Dani Karavan. In 19 Glasscheiben sind die 19 Grundrechtsartikel des Grundgesetzes mit Laser eingraviert, die Grundrechtsartikel schweben gleichsam in Augenhöhe vor dem Haus der Fraktionen, dem Jakob-Kaiser-Haus.

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Einsam – 47/52

Zwei Personen am Strand von Peniscola

Das Bild habe ich während unserer letzten „Überwintern in Spanien“-Tour aufgenommen und es passt irgendwie zum dieswöchigen Thema „Einsam“. Das ältere Pärchen sitzt am Strand vor der grandiosen Kulisse des „Castell de Peníscola“, voneinander abgewandt und starrt dabei auf elektronische Devices.

Berlin-Blues #15

Blick auf das Haus des Reisens in Berlin

Neben der Weltzeituhr gibt es im Umfeld des Alex ein weiteres Gebäude, was zur damaligen Zeit etwas schräg anmuten musste, das „Haus des Reisens„. Das 18-geschossige, 67 Meter hohe Haus des Reisens wurde vom 12. September 1969 bis zum 26. Oktober 1971 bei der sozialistischen Platzumgestaltung in der Nähe des zuvor abgerissenen Minolhauses errichtet. Im Erdgeschoss befanden sich die Schalter für den Flugverkehr sowie den Eisenbahnverkehr für das In- und Ausland. Der zentrale Ausländerservice des Reisebüros mit dem Ausländermeldedienst der Deutschen Volkspolizei und einer Wechselstelle der Industrie- und Handelsbank waren Tag und Nacht für ausländische Gäste geöffnet.

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Berlin-Blues #13

Fernsehturm Berlin

Heute ist die Mitte dran. Einmal hier im Blog, mit dem 15.11. ist die Mitte des Monats erreicht, und zum anderen die Mitte Berlins. Wahrscheinlich streiten sich die Gelehrten, ob der Standort des 365m hohen Fernsehturms die Mitte Berlins ist, aber es fühlt sich zumindest so an. Wenn man irgendwo in Berlin spazieren geht und sei es noch so weit draußen, immer schiebt sich irgendwann die filigrane Gestalt des Fernsehturms ins Sichtfeld.

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Berlin-Blues #12

Abendstimmung am Brandenburger Tor

Bei dem ganzen fiesen, dunklen und regnerischen Novemberwetter wird es Zeit für ein wenig Farbe. Dazu bewegen wir uns vom Potsdamer Platz kommend ein wenig Richtung Norden und finden ein sehr berühmtes Tor. Das folgende Bild ist aus einem Frühlingstag aus den mittleren 2000ern. Der Keukenhof hatte im Herbst 55.000 Blumenzwiebeln am Pariser Platz eingesetzt, die dann zum Frühling in leuchtender Pracht standen. Die schöne Tradition gibt es leider nicht mehr.

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Berlin-Blues #11

Blick von der Leipziger Straße auf den Potsdamer Platz

Neben unserer Wohnung, habe ich sicher die meiste Zeit in Berlin am Potsdamer Platz zugebracht. Im dortigen Hochhausensemble steht nämlich der „Bahntower“, die Zentrale der Deutschen Bahn AG. Seit 2001 mein fester Arbeitsplatz in der internen Kommunikation. Zuerst im 20. Stock, später etwas nach unten gerutscht, in den 8. Stock. Zentraler ging zu der Zeit nicht. Hier hab ich Medwedew in seiner schwarzen Limousine im gegenüberliegenden Hotel vorfahren, zigmal die Winterwelt auf- und abbauen sehen, Demos, Streiks, Promiaufläufe im Sony-Center. Mittendrin statt nur dabei.

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Berlin-Blues #10

Figur Willy Brandts in der SPD Zentrale

Ich weiß gar nicht, wie oft ich in den 22 Jahren Berlin an ihm vorbeigelaufen bin, mit dem Fahrstuhl dann in den 3. Stock, ihn noch mal von oben betrachtend, um dann abzubiegen zu diversen Fotoausstellungen, z.B. der Ausstellung der Bilder des jährlichen „World-Press-Photo-Awards„, dem weltweit größten Wettbewerb für Pressefotografie.

Aktuell wird die Ausstellung zu den „Sony World Photography Awards“ zum neunten Mal gezeigt. Der offene Wettbewerb feiert die Kraft eines einzelnen Bildes. Die Gewinnerfotos werden dabei aufgrund ihrer Fähigkeit, eine eindrucksvolle visuelle Botschaft zu vermitteln, und ihrer hervorragenden technischen Umsetzung ausgewählt. Vernissage ist am 16.11.23, danach läuft die Ausstellung noch bis Februar 2024. Auf jeden Fall empfehlenswert.

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Berlin-Blues #9

Blick auf den Checkpoint Charly in Berlin

Der Checkpoint Charlie war einer der Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer zwischen 1961 und 1990. Er verband in der Friedrichstraße – zwischen Zimmerstraße und Kochstraße – den sowjetischen mit dem amerikanischen Sektor und damit den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg.

Heute ist er sicherlich einer DER Hotspots in Berlin für Besucher aus aller Welt. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass seit dem Jahr 2000 dort ein nachgebautes Kontrollhäuschen steht, dass sich prima für Selfies anbietet. Die „Sandsäcke“ vor der Baracke sind allerdings mit Beton statt Sand gefüllt. Bis 2019 standen dort auch Studenten, die sich als GI’s und andere Soldaten verkleidet hatten, um – gegen einen kleinen Obulus – die Bilder „anzureichern“. Das wurde allerdings zwischenzeitlich unterbunden.

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