Kusttram

Olnetop, ein Kunstprojekt an der belgischen Küste

Um im Rahmen unserer Kreuzfahrt nicht wieder von Zeebrügge nach Brügge zu fahren, wo wir schon ein paar mal waren, haben wir uns diesmal dazu entschlossen mit der Straßenbahn zu fahren. Noch dazu mit der längsten Straßenbahn der Welt. Die Küstenstraßenbahn (Kusttram) fährt 68 Haltestellen zwischen De Panne und Knokke-Heist an. Das Fahrzeug schlechthin also, um die flämischen Küste bequem vom Sitz aus zu bewundern. Sie ist mit ihren 67 Kilometern die längste Straßenbahnlinie der Welt. Nirgendwo anders kann man ohne Umsteigen so lange mit einer Straßenbahn fahren.

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Trollhavn

Baum in Norwegen, der wie ein Troll aussieht

Bei unserer letzten Kreuzfahrt im November – die ja eigentlich in den Süden ging – haben wir vorher noch einen kleinen Abstecher nach Norden gemacht. Von Warnemünde ging es über den Kattegat und den Skagerrak zuerst nach Kristiansand in Norwegen. Da sind wir auch schon ein paar mal mit der Fähre und unserem Wohnmobil gewesen, also eigentlich haben wir nichts Neues zu erwarten.

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Wintereinbruch

Hödinger Linde im verschneiten Umfeld, im Hintergrund der Bodensee

Kaum zurück aus den sonnigen und warmen Gefilden des Südens, werden wir mit der harten Realität hierzulande konfrontiert: Kälte und Schnee. Aber als Fotograf ist das ja auch gleich eine Herausforderung. Trotz Erkältung schnell in warme Klamotten hüpfen und auf Motivsuche mit Schnee begeben.

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Aufwärmen

Im Gegensatz zu unserer letzten Reise im August, wo es hier Hochsommer hatte und wir uns freudig Richtung Norden auf den Weg gemacht haben, wählen wir diesmal die andere Richtung, den Süden. Dort wo die Flamingos zu Hause sind. Wir entfliehen für 14 Tage dem neblig, grauen November am Bodensee und lesen uns hier wieder in zwei Wochen. Bleibt gesund – in diesen Tagen noch wichtiger als im Sommer – und bis dahin. Leinen los!

Stockschwämmchen

Pilze mit einer Charlie Brown Figur

Ich war mit Charlie kurz in den Pilzen. Gleich ums Eck, nicht tief im Wald. Bei der ersten Ansammlung die wir gefunden haben, handelt es sich laut Google Lens um Stockschwämmchen. Andere Bilder legen nahe, dass es sich um Jack O’Lantern, einen „Leuchtenden Ölbaumpilz“ handeln könnte. Ick hab keene Ahnung. Sind halt Pilze, gut zu fotografieren und um Charlie in Szene zu setzen.

Ein Stückchen weiter entlang des Weges wartet ein alter Baumstumpf mit dem nächsten Fotomotiv auf uns. Welche Art von Pilz das ist, habe ich nicht herausbekommen. Baumpilz, oder Schleierling, das Suchergebnis ist nicht ganz eindeutig. Charlie wusste es auch nicht. Ist aber nicht schlimm, ich will sie ja nur fotografieren und nicht essen. Mission completed.

Die Fotos sind mit meiner OM-D E-M1 III und dem m-Zuiko 12-40/2.8 entstanden. Ein wenig Nachbearbeitung in Lightroom haben den mystischen Look noch etwas verfeinert.

Heiligenberg

Burg Heiligenberg im herbstlichen Licht

Wenn selbst der Haldenhof nicht mehr reicht, um dem Nebel am Bodensee zu entrinnen, kann man einfach noch eine Etage höher erklimmen. Von 400 Meter auf 726 Meter fahren wir mit dem Auto bis zum Parkplatz am Rathaus in Heiligenberg, auf dessen Dach auch die Webcam installiert ist. Über diese kann man vorab nachschauen, ob sich der Besuch auch wirklich lohnt, oder ob die Wolken selbst in dieser Höhe keine Sonnenstrahlen durchlassen.

Aber wir erreichen den höchsten Punkt bei herrlichem Sonnenschein und machen eine kleine Herbstwanderung. Der Blick über das Deggenhauser Tal bis hinüber zu den Alpen zeigt eine durchgehende Wolkendecke, durch die wir kurz vorher noch gefahren sind. Wir suchen uns noch eine Gelegenheit zum Mittagessen und werden im Ort im Bayerischen Hof fündig. Dort gibt es einen Mittagstisch und mit Zander, Wein und einem alkoholfreien Bier genießen wir die Auszeit zu einem mehr als fairen Preis. Ausflugstipp!

Season isch over

Die MS Überlingen am Überlinger Anleger

Sonntag, 17 Uhr, Anlegestelle 1 am Landungsplatz in Überlingen. Die Kollegen und Kolleginnen verabschieden sich voneinander, ein letztes Mal wird unter lautem Geschepper die Rampe von der MS Überlingen an Land geschoben, dann legt das Schiff der BSB unter Glockengeläut und kräftigen Hupen ab. Eine Betrachterin am Landungsplatz winkt noch wehmütig der Besatzung und den Passagieren zu, dann dreht das Schiff langsam in Richtung Dingelsdorf.

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Hexenküche

Dingelsdorf am Bodensee im morgendlichen Nebel

Langsam beginnen hier am Bodensee die Nebeltage. Heute Morgen um acht Uhr konnte ich gerade so den Baum vor unserem Fenster erahnen, nur eine halbe Stunde später war der Blick frei hinunter auf den See. Auf der gegenüberliegenden Seite in Dingelsdorf trieben die Nebelschwaden allerdings noch länger über den Bodanrück. Auch die Appenzeller Alpen schauten nur mit den Spitzen über das Nebelmeer.

Der herbstliche Blick über das Überlinger Münster zeigt eine Nebelwand über dem Untersee. Links im Bild reckt der Säntis sein Haupt in den Himmel.