Narri Narro

Ein Motorroller fährt durch ein Straßenszene die mit dem Adamskieffekt verfremdet wurde

Die Narren haben es dieses Jahr nicht leicht, die Schönwetterphase endete hier unten am Bodensee genau zum „Schmotzigen Dunschtig“ auch bekannt als „Weiberfasching“. Es ist grau und regnerisch, richtige gemütliche Stimmung, um als Zuschauer irgendwo länger als 10 Minuten auszuhalten. Aber wahrscheinlich stört sie es doch nicht. Was ein echter Fasnetter ist, ist Kummer und schlechtes Wetter gewohnt und lässt sich davon nicht die Laune verderben. In diesem Sinne: Narri, Narro und ein kräftiges „Überlingen, juhuuuu“

Das Titelbild zeigt die Friedhofsstraße in Überlingen kurz vor dem Hänselebrunnen. Aus den Fenstern hängen die Fahnen der Überlingen Fasnetvereine. Verfremdet wurde das Foto durch den Adamski-Effekt in Photoshop.

Blaues Herzblut

Straßenszene aus Lissabon verfremdet nach Josh Adamski. Links an der Hauswand ein rotes Herz aus Mosaiksteinen klar zu erkennen.

Auf einer unserer letzten Reisen waren wir wieder mal in Lissabon. Wir schlenderten gemütlich durch die Straßen der Alfama, immer auf der Hut vor den historischen Straßenbahnen. Auf dem Weg zum Miradouro da Graça, um die abendliche Aussicht von dort zu genießen, fiel mir das kunstvolle Herz aus Mosaiksteinen auf, dass gerade sein blaues Blut verlor. Mit der Kombination mit dem kleinen Gässchen, der nachträglichen Verfremdung, hab ich versucht meine Stimmung des Tages einzufangen.

Segeltörn

Ein Segelboot auf einem See, verfremdet durch Bewegungsunschärfe (Adamski-Effekt)

Der See liegt still im Winter, fast wie eingefroren zwischen Zeit und Raum. Ein einsames Segelboot durchbricht die Ruhe, während sich See und Berge im Hintergrund in sanfter Bewegungsunschärfe auflösen – inspiriert vom Stil von Josh Adamski. Es sind die kleinen Unvollkommenheiten im Moment, das Fließen der Zeit, die mich beim Fotografieren fesseln. Jedes Bild ist vergänglich, jeder Blick einmalig – und genau darin liegt für mich die Schönheit.

Wassereis

Ein Foto einer Landschaft, verfremdet im Stil von Josh Adamski

Wie vergänglich manche Dinge sind, zeigte sich in Überlingen im Stadtgraben. Ich hatte gestern noch, bei rund – 3° die Gelegenheit genutzt die riesigen Eisgebilde zu fotografieren, die sich dort an der Wand gebildet hatten. An dieser Wand läuft permanent Wasser herunter – was den Graben im Sommer herrlich runterkühlt – und bildet natürlich bei den aktuellen Minusgraden formidable Eisstrukturen.

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