Mittelerde in 3D

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Mittendrin statt nur dabei war heute Nachmittag die Devise bei der Preview des ersten Teils der Hobbit Trilogie. Mein erster 3D Film bescherte mir fliegende Orks, brennende Tannenzapfen und auf mich zustürzende Felsbrocken vom Nordpass. So ein wenig erinnerte mich das Ganze an diese frühen Guckteile, wo man runde Scheiben reinsteckte und beim durchschauen beliebte Fotomotive in 3D sehen konnte.

Dadurch leidet ein wenig die Handlung des Films, da man immer wieder auf die Special Effects wartet, die den 3D Effekt besonders goutieren. Drosseln und Schmetterlinge die durch den Zuschauerraum fliegen, oder Kameraschwenks über Abgründe die einen ganz schwindelig machen.

Im Film selbst geht es wieder mal um Gefährten die eine Reise unternehmen, diesmal bestehend aus 13 Zwergen, einem Hobbit und Gandalf dem Zauberer, und dabei diverse Abenteuer bestehen müssen. Durchaus nicht unähnlich dem „Herrn der Ringe“, nur statt Frodo ist diesmal Bilbo unterwegs. Die Orks sind allerdings genauso fies und noch viel mehr. Es gilt letztendlich die Heimstatt der Zwerge zurückzuerobern, aber bis dahin gehen noch gut zwei weitere Jahre für die geneigten Kinofans ins Land.

Open Sky

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Wenn man so mit dem ICE, auf dem Heimweg nach Berlin, durch Brandenburg rauscht, sieht man viel leeres Land. Hört man auf Dinge zu fokussieren, verschwimmt alles zu Formen und Farben die irgendwann durch die Geschwindigkeit zu Schlieren werden. Das iPhone an die Scheibe „geklebt“ und zwischendurch den Auslöser gedrückt, ergibt jeweils ähnliche Momentaufnahmen. Mit einer App die Langzeitbelichtungen beliebiger Art machen kann, treibt man das Spiel auf die Spitze. So schön kann leeres Land sein. In loser Folge stelle ich hier weitere Bilder aus Brandenburg vor, die entlang der ICE Strecke entstanden sind.

Parallelität

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Das ist das wichtigste Prinzip der abgebildeten Linien. Ohne die Einhaltung dieser Eigenschaft, wäre die Aufgabe zu der sie existieren nicht zu erfüllen. Die beiden äußeren Linien dienen nebenbei zur Beförderung von Millionen von Menschen jeden Tag von A nach B, oder von C nach D, gern auch wieder zurück. Die kleinere innere Linie hilft dabei diese Beförderung maximal zu beschleunigen. Der Vorsitzende des „Vereins“ in dessen Besitz sich diese Linien befinden, redet oft vom „Brot und Buttergeschäft“ wenn er darauf Bezug nimmt. Na, wer weiß welche Linien hier zu sehen sind? Das Prinzip dieser Linien funktioniert im übrigen bereits seit mehr als 175 Jahren.

Das kleine Schwarze

Verwischte Menschen vor Bildern einer Ausstellung
Allen Models ist eins gemein, sie tragen das zeitlose „kleine Schwarze“ von Chanel – Foto: h|b

Wer es sich leisten will, muss es sich leisten können. Es ist definitiv kein Schnäppchen, zumindest nicht für Otto Normalverdiener. Andererseits sieht es sehr zeitlos aus und man kann es zu allem tragen. Das kann man auf den vielen Bildern bekannter Models und anderer Prominenten aus Film und Wirtschaft noch bis zum 14. Dezember in Berlin bestaunen. Im schummrigen Ambiente des Geister-U-Bahn-Tunnels am Potsdamer Platz hat Modemeister Karl Lagerfeld seine Idee vom „Little Black Jacket“ in Bilder gegossen und daraus eine Ausstellung gemacht. Das Dunkle und Stille erinnert fast an einen Andachtsraum und passt daher durchaus zum unerreichbaren Produkt, kreiert von Coco Chanel in den 50er Jahren, mit dem Anspruch: „Frauen sollten stets in der Lage sein, im Laufen einen Bus zu erreichen.“ Die „kleine Schwarze“ ist kurz, meist kragenlos, mit Seide gefüttert und durch dünne Ketten im Saum beschwert. So fällt sie perfekt und ist bequem wie eine Strickjacke. Ach ja, der Preis. Was genaues findet man im Internet nicht, aber im Laden soll sie wohl um die 3000 Euro kosten. Eine kleine, kurze, schwarze Jacke.